Tausend Fragen – 181 bis 200

181. Würdest du gern in eine frühere Zeit zurückversetzt werden?
Nein.

182. Wie egozentrisch bist du?
Ich fürchte sehr.

183. Wie entspannst du dich am liebsten?
Bei einem Saunatag.

184. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Ja, das kommt sehr oft vor.

185. Worüber grübelst du häufig?
Über (vermeintliche?) Fehler, die ich nicht mehr rückgängig machen kann.

186. Wie siehst du die Zukunft?
Die nähere: „wird schon irgendwie“, die fernere: gar nicht.

187. Wann bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Mai 2007

188. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Ich würde gern sagen „ich bin ein Best-of“, aber das stimmt nicht.

189. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?
In angenehmer Gesellschaft bei einem guten Essen in der Aussicht, am Ende des Abends einen kurzen Weg in mein Bett zu haben.

190. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Unabhängig wovon? Nicht sehr, glaube ich.

191. Ergreifst du häufig die Initiative?
Ja.

192. An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?
An fast alle meine Ratten, bis auf Noiona: Die war anstrengend, weil sie – warum auch immer – nie zahm wurde.

193. Hast du genug finanzielle Ressourcen?
Nein. Das ist drei Monate nach der Gründung aber auch keine Überraschung.

194. Willst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?
Wenn es so bleibt, wie es jetzt ist, kann ich mir das vorstellen.
Wir sind vor fast genau drei Jahren hier her gezogen, und ich fühle mich hier bereits viel verwurzelter und mehr zuhause, als ich es in irgendeiner der anderen Wohnungen in Hamburg (und das waren einige, bis vor drei Jahren bin ich in fünf Jahren viermal umgezogen, weil ich jedes Mal vom Regen in die Traufe kam) je getan habe. Seit ich 2011 aus dem abrissreifen Häuschen im Stadtteil Tonndorf, das ich allein bewohnte, ausziehen musste, hatte ich kein echtes Zuhause mehr. Und nun komme ich abends gern heim und muss nicht fürchten, dass der Mitbewohner zuhause ist, ob die Wohnung wie ein Schlachtfeld aussieht, wer gerade noch alles in der Gemeinschaftsküche in Partylaune ist, obwohl ich meine Ruhe haben möchte, oder (später, in den Genossenschaftswohnungen) ob in irgendeiner der durch Pappwände (zumindest den akustischen Eigenschaften nach zu urteilen) abgetrennten Nachbarwohnungen irgendein Drama stattfindet, an dem ich den Abend über würde teilnehmen müssen („Steck ihn rein! Steck ihn rein! Er ist noch nicht richtig drin!“ war noch einer der unterhaltsameren Zwischenfälle).
Ich weiß nicht, ob sich das irgend jemand, der lauschig in stabilen Wänden wohnt und/oder nicht introvertiert ist, vorstellen kann, welch ein immenses Energie-Leck eine solche Wohnsituation darstellt, aber ich bin dankbar, dass diese Zeit vorbei ist (und wünsche unseren ruhigen verrenteten Hausbewohnern jeden Abend nicht ganz uneigennützig Glück, Gesundheit und ein langes Leben)

195. Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Je nachdem, wie persönlich sie ist. Ich versuche, mir nach außen nichts anmerken zu lassen und erwachsen zu reagieren.

196. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nein, nicht mehr.

197. Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?
Ja.

198. Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?
Ich erinnere mich nicht. Ich erinnere mich allerdings an viele Situationen, in denen wir in größerer Runde irgendwelche Filmchen auf YouTube schauten, über die sich alle um mich herum überhaupt nicht mehr einkriegen konnte, und sich in mir nicht mehr als ein Schmunzeln an einzelnen Stellen regte.

199. Glaubst du alles, was du denkst?
Nein, und das, obwohl ich sehr überzeugend denken kann.

200. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Meine Hurra-ich-hab-mein-Abi-Party.

Quelle: Flow-Magazin

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