Weekly Journal – Woche 34

Die Woche ist vergangen wie im Fluge. Am Dienstag war die Tragfähigkeitsprüfung meines Businessplans, ich habe hoch nervös die Reise nach Neumünster zur Wirtschaftsakademie angetreten … und dann war es ein wirklich überraschend angenehmes Gespräch, an dessen Ende der Stempel und die Kreuzchen an den richtigen Stellen im Antragsformular für einen Gründungszuschuss standen. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie glücklich werden mit dem, was Sie vorhaben.“ Das war ehrlich gemeint, und das ist auch, was ich mir wünsche. Was nützt mir ein hervorragend bezahlter Job, wenn er mich kaputt macht?

Stricken, Spinnen & Häkeln
Der Fading Point ist weiter gediehen als geplant, ich habe aber festgestellt, dass ich mich um eine Woche verrechnet habe und dass ich jetzt richtig, richtig Gas geben muss, damit ich ihn am 7. September fertig gewaschen, gespannt und getrocknet tragen kann.
Am Spinnrad kämpfe ich weiter mit der Scandi Blend, jeden Tag ein halbes Stündchen, 50 g sind vom zweiten Kammzug noch übrig. Es geht nur langsam voran, aber mit viel Geduld lassen sich die verklebten Fasern ohne allzu große Verluste ausziehen.

Sport
Da hab ich diese Woche auf ganzer Linie verkackt. Ich hatte mir Laufen und Krafttraining und Yoga und „eigentlich könnte ich auch mal schwimmen gehen“ vorgenommen, und gemacht habe ich davon … nichts. Samstag früh habe ich, dem Beispiel einer Freundin folgend, direkt nach dem Aufstehen mein Bett und dann ein paar Liegestütze gemacht. Ich habe die Absicht, das zu einer Gewohnheit auszubauen. Laufen zu gehen habe ich mich mit dem wieder etwas lauter jammernden Knie nicht getraut, aber die Yogamatte hätte ich ja trotzdem ausrollen können – oder erst recht.

Buch, Bild & Ton
Seit Mitte dieses Monats gibt es Disenchantment, nach den Simpsons und Futurama die neue Serie von Matt Groening auf Netflix. Sie spielt im mittelalterlichen Königreich Dreamland, in der Hauptrolle die trinkfeste Prinzessin Bean, mit Elf Elfo und Dämon Luci zum Trio Infernale vereint, das gemeinsam einige Abenteuer bestehen muss. Unter anderem gilt es, Beans Zwangsverheiratung zu verhindern. Die erste Folge heißt „Eine Prinzessin, ein Elf und ein Dämon kommen in eine Bar“. Die Episoden sind jeweils eine knappe halbe Stunde lang, der Humor ist, wie man ihn von den Simpsons und Futurama kennt: also ausgewogen zwischen albernem Klamauk und subtilen Andeutungen, und ich habe Prinzessin Bean ab der ersten Folge ins Herz geschlossen. Schaut euch das ruhig mal an.

Dies & Das
Ich bereite mein Portfolio und noch so allerhand vor und sitze ziemlich viel am Rechner. Ich genieße die Ruhe meines Home Office und die freie Zeiteinteilung. Niemand, der quer durch den Raum brüllt, weil er zu faul ist (oder es ihm einfach zu egal ist), und die Kollegen damit aus der Konzentration reißt. Keine unsinnigen Anweisungen, regelmäßige Pausen mit Sturzlüften statt Dauerdurchzug, Mittagspause wann und so lange, wie es gerade richtig für mich ist (mal brauche ich nur zwanzig Minuten, mal zwei Stunden, beides ist möglich).

Pläne für nächste Woche
Keine Termine in der nächsten Woche, aber es ist noch eine Menge zu tun, darunter Papierkram, vor dem ich mich diese Woche erfolgreich gedrückt habe, weil: war ja noch Zeit. Nächste Woche muss ich aber. Was das Stricken angeht, hoffe ich, den Fading Point noch fertig zu bekommen. Und wenn ich es schaffen würde, weitere 30 g von der Scandi Blend zu verspinnen (also 5 g am Tag, das Spinnrad kommt nicht mit nach Langeoog), wäre das ziemlich gut.

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