Weekly Journal – Woche 26

Die Woche ist vergangen wie im Fluge. Ich hatte eine Menge Termine und war viel unterwegs. Das Wetter war wunderbar, der Sommer ist zurück, wir hatten jeden Tag um die 25 Grad, keinen Regen, und ich habe mich täglich mit der großen Gießkanne abgeschleppt, damit mir meine Balkonpflanzen nicht die Blätter hängenlassen. Das war aber auch der einzige Sport diese Woche.

Stricken, Spinnen & Häkeln
Juneberry ist inzwischen zu groß zum Mitnehmen. Ich hab sie ein paar Mal in die Tasche gestopft, aber das bekommt ihr nicht gut, sie pillt bereits an einigen Stellen. Ich habe diese Fusseln so gut es ging beseitigt und behandle sie jetzt pfleglich, das bedeutet, dass ich nur noch zuhause daran stricke. Ich bin mal gepannt, wie sie sich beim Tragen verhält.
Ich habe den Fading Point angeschlagen, der passt (noch) prima in einen kleinen Projektbeutel und in die Handtasche. Es ist natürlich auch nur eine Frage der Zeit, bis er dafür zu groß wird, allerdings strickt man beide Hälften separat und fügt sie erst zum Schluss zusammen. Ich könnte immer die Hälfte mitnehmen, die noch nicht so weit gediehen ist (und bei der gerade kein Lochmusterstreifen dran ist, sondern kraus rechts, dann kann ich mich beim Stricken sogar noch unterhalten). Der kleine Projektbeutel ist übrigens neu, den hab ich im Set mit Wolle von Tréliz bei The Little Grey Girl gekauft. Das Set heißt „Lazy Days of Summer Sloths“ und die Garnfärbung „Energy Saving Mode“, dazu gibt es einen Faultier-Maschenmarkierer. Erinnert ihr euch, was ich über 100g-Stränge wildmusternder Sockenwolle schrieb? Jupp, ich auch. Da das der erste Affektkauf dieser Art in diesem Jahr ist, will ich mal nicht so streng mit mir sein.
Gesponnen habe ich auch, wieder beim Fußball schauen. Das blaue Sockengarn ist fertig, die Scandi Blend von Hilltop Cloud habe ich angesponnen und eine Maschenprobe gestrickt: ich darf noch etwas dicker und mit etwas weniger Drall, aber ansonsten passt es. Oh, und Russland hat gerade Spanien aus dem Turnier geworfen. Im Elfmeterschießen.

Sport
Ich habe wegen meines Knies diese Woche pausiert. Es tut noch weh, aber nicht mehr so schlimm. Ich war bei einem neuen Orthopäden, der mir viel besser gefällt als der alte, allein schon deshalb, weil ich das Gefühl hatte, dass er mir zuhört. Nachfragt. Ich habe sogar superkurzfristig einen MRT-Termin bekommen und lag gestern früh bis zum Brustbein in dieser lärmenden Röhre. Was auf den Bildern zu sehen ist, wird mir leider erst Anfang August erklärt werden, denn der neue Orthopäde ist im Urlaub. Irgendwas ist immer. In der Zwischenzeit mache ich mir Gedanken darüber, wie es wohl wäre, auf den Sport, den ich mir ausgesucht habe – Laufen und Cheerleading – zu verzichten und nur spazieren zu gehen und Yoga zu machen. Ich bewege mich im Alltag allein schon dadurch ziemlich viel, dass ich nicht Auto fahre und Pokémon Go und Ingress spiele. Als ich noch einen Schrittzähler hatte, habe ich die 10.000-Schritte-Marke täglich locker gerissen. Und da ist noch kein Spaziergang dabei, das sind einfach nur die täglichen Wege. Und das mache ich jetzt natürlich auch noch, ich habe mich nicht mehr bewegt, damit abends auf dem Schrittzähler ein zufriedenes Gesicht angezeigt wird. Schwimmen wäre kniefreundlich, macht mir aber leider überhaupt keinen Spaß, und es muss mir Spaß machen, damit ich dranbleibe. Das Cheerleading habe ich mir ausgesucht, weil ich gern tanze. Das Laufen weil „man“ halt läuft und Ausdauersport besser gegen Depressionen hilft als Medikamente. Laufen selbst macht mir so gesehen auch keinen Spaß, es ist das gute Gefühl hinterher und die Gruppendynamik bei den Volksläufen. Irgendwo hinten im meinem Kopf flüstert gerade eine Stimme: „Wie wär‘s mit Synchronschwimmen?“ Grundsätzlich höre ich ja allen Stimmen in meinem Kopf erstmal zu. Aber kaltes Wasser, ich weiß nicht. Das schont dann das Knie – aber was ist mit dem Rest?

Pläne für nächste Woche
Die nächste Woche wird ruhiger, was Termine angeht: es stehen nur ein Stammtisch und eine Ex-Raid-Einladung an. Das ist doch übersichtlich. Ich habe nach der Businessplanberatung diese Woche gut zu tun, aber nichts, was pressiert, und ich bin frei in meiner Zeiteinteilung. Der Wetterbericht zeigt Sonne und immer so 21 bis 23 Grad.

  • ich möchte gern zum Training und laufen, werde aber auf mein Knie hören. Wenn’s nicht geht, geht’s nicht.
  • mit Juneberry und dem Fading Point weitermachen
  • wann immer es passt Fußball schauen und dabei spinnen
  • das Under The Sea-Mottokostüm fertigstellen. Das fehlende Material ist diese Woche gekommen, ich hoffe, es geht sich alles so aus, wie ich es mir vorstelle

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