Ab in den Teich

lissajousNachdem ich bei den Rapsglanzkäferkollektoren bei der Hälfte der Fersenwand des ersten Strumpfes angekommen war – eine mühsame Stelle übrigens, die den zwischenzeitlich recht flotten Fortschritt dramatisch gebremst hat: links verschränkt stricken ist ja schon Fummelkram, links verschränkt verzopfen setzt da nochmal einen drauf! – habe ich mich aus einem latenten Misstrauen heraus mal getraut, fertiges Gestrick und Restknäul auf die Waage zu legen. Ich hatte nämlich den Eindruck, dass das Knäul unangemessen schnell schrumpft. Und siehe da: Gewicht des fertigen Gestricks (inklusive zweier vernachlässigbarer 15 cm langer Knitpro Holznadeln in Stärke 2,5): 82 g. Gewicht des Restknäuls: 84 g. Überflüssig zu erwähnen, dass ich damals 2012 nur einen Strang in diesem Krawallgelb erbeutet habe. Das reicht ja dann mal vorn und hinten nicht. Also habe ich, ohne lange zu fackeln, die Nadeln herausgezogen und die Arbeit von vielen Stunden in fünf Minuten aufgeröppelt. So ein Mist. Ich hätte ja aber auch mal in den Materialbedarf der Anleitung gucken können, dort steht „150 bis 250g“. Da hätte ich drauf kommen können, dass 160g nicht reichen. Dass mir sowas nach all den Jahren immernoch passiert …

Lissajous gibt es in zwei Varianten, Kniestrumpf und Socken. Und für die Socken würde die Wolle locker reichen. Also vielleicht stricke ich die Socken. Später. Jetzt mag ich erstmal was Anderes machen …

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