Es tut sich was im Karpfenteich

KarpenVor einigen Monaten (und ungefähr sechzig Quadraten) dachte ich noch, Karpen würde nie fertig. Den ganzen Sommer habe ich trotzdem unerschütterlich daran weitergenadelt („Der Weg ist das Ziel“), und schau an: inzwischen bin ich mitten im Joining Strip, also dem zwölften Streifen, der den letzten mit dem ersten verbindet und das Ganze zu einem Schlauch schließt (wir erinnern uns: Karpen ist modular konstruiert und setzt sich aus insgesamt 153 Einzelquadraten zusammen, die streifenweise aneinandergestrickt werden). Danach kommen noch die Ärmel, der Halsausschnitt, und ich werde noch einen Saum in kraus rechs arbeiten, diese Modifikation habe ich bei Ravelry gesehen, die macht es für mich irgendwie runder. Wenn ich das Teil nochmal stricke (und den Plan gibt es tatsächlich), werde ich beim ersten Streifen mit einem provisorischen Anschlag mit der Luftmaschenmethode arbeiten. Das klingt jetzt möglicherweise etwas wirr … die eine Hälfte der Maschen jedes Quadrates wird beim ersten Streifen aus der Kante des vorherigen (bzw. dem ersten Dreieck) aufgenommen, die andere wird „aufgeschlungen“. Und aus diesen aufgeschlungenen Maschen werden im letzten Streifen Maschen aufgenommen. Ich mag weder die Aufschlingmethode als Anschlag – das ist mir alles zu labberig und gibt keine schöne Kante – noch als Basis zum Maschen aufpicken, also: nächstes Mal Luftmaschenkante, und zwar eine lange Kette für die komplette Kante des ersten Streifens. Wichtig ist dabei nur, dass ich an der richtigen Seite mit dem Aufnehmen der Maschen anfange, so dass ich die Kette dann von unten her auflösen kann. Das gäbe eine blöde Überraschung, wenn ich da nicht aufpasse.

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