Tausend Fragen – 81 bis 100

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Kaputtgehen.

82. Was hat dich früher froh gemacht?
Musik.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
In einem, das bequem ist und meine Taille betont.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Tabletten, Taschentücher, Ohrstöpsel, Wasserflasche und zwei SPÖKA-Nachtlichter (die stehen natürlich).

85. Wie geduldig bist du?
Mit vertüddelten Wollknäueln: sehr. Mit Menschen: nicht so.

86. Wer ist dein gefallener Held?
Hm, puh. Boris Becker? Diego Maradona?

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nein.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Bernd.

89. Meditierst du gern?
Nee. Aber ich mache es, phasenweise, weil es irgendwie gut für mich ist. Ich hab immer das Gefühl, es falsch zu machen. Und dass es nichts bringt. Aber das ist wohl völlig normal.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Ich habe da ein paar günstige und ein paar ungünstigere Strategien, funktionieren tun sie alle, jedenfalls kurzfristig. Sie bewegen sich zwischen joggen gehen und früh ins Bett und eine Flasche Wein, eine Tüte Chips und spät ins Bett.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Ich habe keins.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Mit meiner Dartmannschaft und der Norderstedter Pokemon-Community. Ich bekomme allerdings wesentlich mehr Nachrichten als ich verschicke. Die wenigsten davon sind für mich interessant, das ständige Vibrieren und der permanente rote Kennzeichenzähler hat mich irgendwann so genervt, dass ich WhatsApp Mitteilungen verboten habe und nur zwei-, dreimal am Tag reinschaue. Viel besser so.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?
Ja, aber.

94. Gibt es Gerüchte über dich?
Ich weiß von keinem.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?
Arbeiten, nur so zum Spaß (und viel weniger)

96. Kannst du gut Auto fahren?
Ich kann überhaupt nicht Auto fahren, ich hab das nie gelernt. Aber Trecker. Obwohl … wahrscheinlich auch nicht mehr.

97. Ist es dir wichtig, dass dich die anderen nett finden?
Nicht alle anderen, nur die, die ich nett finde.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders?
Ich bin zufrieden.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ich gehe sehr gern gut essen.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?
Ich habe als Radfahrerin mal einen Strafzettel bekommen für das Befahren des Radweges in falscher Richtung. Für diese 15 Euro habe ich den Herrn Oberkommissar dann auch Löcher in den Bauch gefragt. Wo muss/kann/darf ich mit dem Rad wann wie fahren? Ansonsten: Rotlichtverstöße als Fußgängerin. Pscht!

Quelle: Flow-Magazin

Weekly Journal – Woche 47

Die Woche ist schnell vergangen und ich habe nicht wirklich das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Dabei stimmt das gar nicht. Ich bin die ganze Zeit müde und habe latent Kopfschmerzen, mag mich nicht bewegen und könnte permanent essen. Meh.

Stricken, Spinnen & Häkeln
Die Cria wächst langsam, aber stetig. Das gefachte Garn nervt mich ein wenig, ich kann nicht blind stricken sondern muss immer aufpassen, alle Fäden zu erwischen. Dazu hat es unverhältnismäßig viele Knoten, drei oder vier auf nicht einmal hundert Gramm. Ich hoffe, das war eine Ausnahme und der Rest ist knotenfrei. Mitte der Woche ist mir eingefallen, dass ich gern eine Mütze hätte, also habe ich ein 2016 gesponnenes Garn aus einer Merino-Seiden-Mischung herausgesucht und eine ganz einfache Mütze im Rippenmuster nach dieser kostenlosen Anleitung gestrickt. Ich hatte zuvor eine Maschenprobe gemacht und ausgerechnet, dass ich wohl zwei Zunahmerunden mehr brauchen würde als die Anleitung vorsieht, jetzt ist die Mütze fast ein bisschen weit, aber ich mag sie. Sie bekommt aus dem Rest von dem Garn noch einen fetten Bommel. Und ich habe entschieden, dass ich genau solche Mützen aus den restlichen bunten und zu nichts passenden 100g-Kammzügen in meinem Faservorrat machen möchte.

Nähen
Deer and Doe hatten 20% Black Friday Rabatt auf alle Schnittmuster, das war der letzte kleine Schubs, den ich gebraucht habe, ich habe mir das Muster für den Opium-Mantel gesichert und werde mich mal ganz in Ruhe nach einem passenden Stoff umsehen.

Buch, Bild & Ton
Ich habe entdeckt, dass es einen neuen Sebastian Bergman-Krimi gibt, den sechsten inzwischen: „Die Opfer, die man bringt“ von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt. Das Hörbuch dauert 15 Stunden und ich habe es förmlich weginhaliert. Ich glaube, ich mag die Bergman-Krimis, weil ausnahmslos alle Figuren Fehler haben, richtig nervige teilweise, keine liebenswerten Schrullen. Allen voran Sebastian Bergman, der echt ein Arschloch ist. Niemand ist perfekt. Sie haben alle ihr Päckchen zu tragen. Naja, und spannend sind sie auch noch.

Kulinarisches
Ich habe die ersten Plätzchen gebacken, Elisenlebkuchen nach einem bewährten Rezept aus dem Brigitte-Plätzchenheft von 2002. Ich sammle diese Hefte seit 1995 und habe nur sehr wenige verpasst, habe also einen riesigen Fundus an Keksrezepten … und backe trotzdem immer die gleichen drei, vier Sorten. Darunter diese Elisenlebkuchen und meistens noch einfache Mürbeteigplätzchen, weil ja Eigelb übrig ist (wenn die Zeit nicht reicht, gibt es am nächsten Morgen asymmetrisches Rührei)

Pläne für nächste Woche
Ich werde nächste Woche viel außer Haus sein, ich weiß gar nicht recht, was ich mir vornehmen soll, außer „durchhalten!“. Darüberhinaus benötigen gerade ein paar Dinge meine Aufmerksamkeit, über die ich hier nicht schreiben mag. Also nur an der Cria weiterstricken, alles weitere sehen wir dann.

Tausend Fragen – 61 bis 80

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Nein.

62. Auf wen bist du böse?
Auf Menschen, deren Feigheit dazu führt, dass ich an mir zweifle.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Ja, alles, was mit dem Fahrrad nicht gut zu machen ist, erledige ich mit Bus oder Bahn.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Im Nachhinein zu sehen, welche Chancen ich möglicherweise habe liegen lassen.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Ich wollte früher Eisverkäuferin werden, und ja, das bin ich geworden, wenn auch nur für ein paar Wochen in den Ferien.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Ich tanze einfach so gern, dass ich, wenn die Situation es erlaubt, auch zu Musik tanze, die ich zuhause nie hören würde.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Aufmerksamkeit.

68. Was war deine größte Anschaffung?
Kubikmetermäßig ganz klar das Doppelbett Brimnes. Das iPad Pro war kleiner, aber doppelt so teuer.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Auch eine dritte und vierte …

70. Hast du viele Freunde?
Nein, und es werden immer weniger.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Mahlzeit! (ist eine kleine Palme)

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Ja! Mit dem Fechtverein irgendwann in den Achtzigern. Die Sendung hieß Talk op Platt, da wurde unsere Trainerin interviewt und wir haben ein bisschen was vorgefochten. Und ich vermute, dass ich bei den zahlreichen Gorleben-Demos auch das eine oder andere Mal kurz in den Nachrichten zu sehen war.

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Als ich dieses Jahr nach Neumünster zur Wirtschaftsakademie fuhr, um meinen Businessplan auf Tragfähigkeit prüfen zu lassen.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Ich fühle mich dort geborgen.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Das mache ich gar nicht aktiv. Wenn was Wichtiges passiert, werde ich es schon mitkriegen.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Ich habe kein Lieblingsmärchen, ich habe – über diese Frage nachdenkend – mit dem Liebsten diskutiert und festgestellt, dass ich die wenigsten Märchen wirklich von vorn bis hinten zusammenkriege. Ich bekomme jedoch wahnsinnig gern Märchen erzählt – am liebsten bei einem guten Essen von Jörn-Uwe. Muss mich direkt nochmal um einen Termin kümmern …

77. Was für eine Art von Humor hast du?
Schwarztrockengarstigdreckigflach. Ähm. Keine Ahnung. Von jeder ein bisschen?

78. Wie oft treibst du Sport?
Nicht so oft wie ich möchte. Das Ziel ist zwei- bis viermal pro Woche, in letzter Zeit lande ich bei einmal alle zwei Wochen.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Bei manchen Menschen bestimmt, bei anderen nicht, so wie umgekehrt auch.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Naja, eine atembare Atmosphäre und Nahrung wären schon fein. Darüber hinaus? Sozialkontakte (vermutlich) und … Wolle.

Quelle: Flow-Magazin