Früh informiere sich, …

Mein HipstaPrint 959395781… wer den Überblick behalten möchte! Die ersten Filmtitel des Fantasy Filmfest 2013 sind online! Auch wenn ich dieses Jahr wieder mit Einzeltickets dabei bin – wusste ich doch Anfang des Jahres nicht, ob die Festivalwoche zu meinen Umzugsplänen passen würde. Sie passt, aber jetzt sind die Dauerkarten natürlich alle. Macht aber nix. Dann wollen wir doch mal Trailer gucken:

THE BODY (R: Oriol Paulo ∙ SPANIEN 2012) – ich kann ja überhaupt kein Spanisch, insofern sagt der Trailer mir nichts. Es geht wohl darum, dass eine Leiche aus dem Leichenschauhaus verschwindet und ein Detektiv ermittelt. Klingt jetzt erstmal noch nicht so packend, warten wir mal auf den Programmhefttext, der ab Anfang August auf der verlinkten Seite erscheinen wird.

BYZANTIUM (R: Neil Jordan ∙ GB/USA/IRL 2012) Der steht vorm Trailergucken schon auf der must-see-Liste, allein wegen Saoirse Ronan und Gemma Arterton. Dabei hab ich es gar nicht so mit Vampiren.

COLD BLOODED (R: Jason Lapeyre ∙ Kanada 2012) Ein fast verlassenes Krankenhaus, ein Gefangener, eine junge Polizistin, die auf ihn aufpassen muss, und seine Kollegen, die ihn rauszuholen versuchen. Das kann alles sein, von Gewaltexplosion nach Schema F, oder aber eine Geschichte mit ein paar Twists (ich denke da in Richtung „Spurlos – Die Entführung der Alice Creed“)

EUROPA REPORT (R: Sebastián Cordero ∙ USA 2013) Eine Expedition zum Jupitermond Europa auf der Suche nach außerirdischem Leben. Sieht mir jetzt erstmal nicht nach einem besonders überraschenden Plot aus, im Gegenteil. Allerdings ist das so die Art von Geschichte, die ich mir von einem guten Erzähler gern immer wieder erzählen lasse.

FRANKENSTEIN’S ARMY (R: Richard Raaphorst ∙ NL/USA 2012) Ende des zweiten Weltkriegs entdecken russische Soldaten ein geheimes Nazilabor, in dem gewissermaßen Übersoldaten aus Leichenteilen zusammengestückelt wurden. Ohje. Könnte sein, dass der meine persönliche Geschmacksgrenze sprengt.

HATCHET III (R: BJ McDonnell ∙ USA 2013) Ich habe ja ehrlich gesagt noch keinen der beiden Vorgänger gesehen, insofern weiß ich nicht, ob ich jetzt mit Teil 3 einsteigen muss. Allerdings wird wohl nicht sooo viel vorausgesetzt, die meisten Figuren aus Teil 1 und 2 dürften eh tot sein … ich entscheide spontan, ob ich in Slasher-Laune bin und schaue mal, ob ich dann noch eine Karte bekomme. Der könnte voll werden, sieht für mich auch aus wie die Art Film, die im Kino mit Szenenapplaus am meisten Spaß macht – weswegen ich Teil 1 und 2 auch nicht zuhause auf DVD nachholen werde.

I DECLARE WAR (R: Jason Lapeyre / Robert Wilson ∙ KANADA 2012) Eine Gruppe Zwölfjähriger Nachbarjungs spielt Krieg – irritierenderweise sehen wir die Kämpfe durch ihre Augen mit ihrer Fantasie, echtes Maschinengewehrfeuer, Blut, Explosionen. Und dann taucht ein Mädchen auf und plötzlich bekommt das Spiel eine ernste Note. So sieht’s im Trailer jedenfalls aus. Stand by me? Herr der Fliegen? Merken!

TULPA (R: Federico Zampaglione ∙ ITALIEN 2012) Italienischer Torture Porn – das ist ja auch eher nicht so mein Genre.

WRONG (R: Quentin Dupieux ∙ F/USA 2012) Mon Dieu!, ich habe keine Ahnung, was ich davon halten soll. Dolph Springer stellt eines Morgens fest, dass er die Liebe seines Lebens verloren hat – seinen Hund Paul. Er macht sich also auf die Suche, bringt das Leben seiner Mitmenschen durcheinander und droht auch selbst den Verstand zu verlieren. Quentin Dupieux ist bekannt geworden als Mr Oizo. Das war die Sache mit dieser gelben Plüschfigur, die zu Elektromusik zuckte und die alle so großartig und lustig fanden. Ich fand sie mehr so „WTF?“. Dann hat er mit seinem Vorgängerfilm „Rubber“ vor ein paar Jahren das Fantasy-Filmfest-Publikum gespalten. Ich hab ihn nicht gesehen, die Beschreibung – Haupt“figur“ Robert, ein Autoreifen (!), entdeckt seine destruktiven telepathischen Kräfte und verliebt sich in eine mysteriöse Frau – hat in mir nun so gar keinen Wunsch geweckt, mich mit dieser Geschichte zu beschäftigen und schon gar nicht auf Spielfilmlänge. Mag sein, dass ich da was verpasst habe und verpassen werde. Bisher kann ich ganz gut damit leben.