La Digitessa

Von , 24. September 2009 19:52

La Digitessa, Heidekraut und doofe Ohren

Sie sind fertig!
Das Muster kommt auf dem Bild nicht so gut raus, das ist in diesem Eintrag besser zu erkennen. Dafür erkennt man Galadriels Ohren umso besser.

Details:
Muster/Pattern: La Digitessa by Yarnissima
Material: Wollmeise Sockenwolle 100% superwash in der Farbe “Rosenrot”, mittlere Intensität (ca. 150 g = 525,8 m / 575.0 yards)
Nadelstärke/Needles: 2.5 mm / US 1½

nap attack

Von , 20. September 2009 15:28

Ronja

Erschöpft vom Morgenkaffee :)

Orangenhain

Von , 13. September 2009 18:06

Gestern kamen meine bei der Siederei bestellten ätherischen Öle, also habe ich heute Seife gemacht – nach der Anleitung auf naturseife.com.

Seife

Als Basis hab ich 400g Olivenöl, 250g Kokosöl (Palmin) und 200g “Cremana” (Palmöl und Rapsöl im Verhältnis 4:1) verwendet, überfettet habe ich mit 90g grünem Avocado-Öl und 10g Jojobaöl, außerdem sind 50g weißes Bienenwachs drin. Gefärbt habe ich die Masse dann mit Curcuma und Kapuzinerkresse, ich hab noch etwas Zitronenmelisse aus dem Garten hineingetan, weil ich Kräuterflusen in Seife mag. Beduftet habe ich sie mit 40 ml ätherischem Öl. Orange (süß), Petitgrain, Palmarosa, Grapefruit, Ylang Ylang, Rosengeranie und Vetiver in nicht mehr nachvollziehbaren Anteilen. Orange dominiert. Das ganze Haus riecht nach dem Zeug. Seife machen ist eindeutig ein Hobby für den Sommer, wenn man den ganzen Tag sturzlüften kann.

Als Formen dienen zwei Pringles-Dosen. Die scheinen tatsächlich besser zu sein als andere Stapelchips-Dosen, was das Material angeht. Lauge reagiert ziemlich heftig mit Alu, und bei den Pringles-Dosen scheint die Plastikbeschichtung innen etwas dicker zu sein als bei anderen.

Momentan ist sie in einer recht kräftigen Gelphase (Bienenwachs sei Dank), das heißt, die Lauge reagiert mit dem Fett, dabei entsteht Hitze und die Masse wird dunkel und fast flüssig. Eine Gelphase ist nicht unbedingt erforderlich, hat aber ein paar Vorteile: die Seife wird fester, löst sich leichter aus der Form, natürliche Farben werden intensiver (Curcuma!) und die Seife ist früher gebrauchsfertig. Die Oberfläche sieht auch noch genauso aus (sie ist nicht “aufgegangen”, was auf Blasen und damit eine Reaktion mit dem Alu schließen ließe). Morgen, wenn sie abgekühlt ist, werde ich sie schneiden (und Fotos machen, wenn ich dran denke), und dann muss sie erstmal 6-8 Wochen ruhen, bevor man sie benutzen kann. Ob das Rezept was taugt, wird sich also erst dann herausstellen.

Ein Kleid für Mimi

Von , 4. September 2009 09:03

Mimi ist J.s Navi. Er hat schon vor einiger Zeit mal geäußert, dass er gern eine Tasche für sie hätte, also habe ich ihm jetzt zum Geburstag eine genäht. Ich habe die Anleitung für die Laptop-Tasche von Made by Petchy auf Mimis Maße angepasst. Die D-Ringe für den Schultergurt habe ich weggelassen, außerdem habe ich die Tasche zusätzlich mit Volumenvlies gepolstert. Für die Außenseite hab ich einen “seriösen” dunkelblauen Baumwollstoff genommen, das Futter ist aus einem Baumwolldruck von Makower. Coast Beach Stripe oder so, Liebe auf den ersten Blick. Und das, obwohl ich schon verzweifeln wollte, weil ich keinen Stoff mit Verkehrszeichen bekommen habe. Oder von mir aus Autos. Merkwürdig, ich bin mir sicher, dass ich sowas schon – als Kinderzimmergardine etc. – gesehen habe. Nur wenn man sowas sucht, findet man es nicht.

Ein Kleid für Mimi

Die Positionierung des Klettverschlusses erforderte ein bisschen Fingerspitzengefühl. Ich hielt es für das beste, wenn Mimi die Tasche zur genauen Positionierung des zweiten Verschlussteils anprobiert, nur war das nicht so einfach zu bewerkstelligen, jedenfalls nicht unbeobachtet.

Ich habe unter dem Vorwand, meine letzte mitteldicke Stopfnadel sei mutmaßlich unter dem Sitz oder der Fußmatte verloren gegangen, versucht, den Autoschlüssel zu bekommen, hatte aber nicht mit J.s Hilfsbereitschaft gerechnet. Mein Glück war, dass Mimi in ihrer Halterung vor sich hin leuchtete (sie sollte über Nacht komplett entladen) und ich hartnäckig meine Bedenken äußern konnte, sie im Auto zu lassen. “Die geht in 20 Minuten aus.” – “Beim Nachbarn haben 10 gereicht und das Navi war geklaut …” Jedenfalls hab ich sie dann mit rein genommen und den Klettverschluss angepasst, während J. nach meiner Stopfnadel gesucht hat (da darf ich mir bestimmt was anhören, wenn er das liest. Und zwar zu recht …)

Als Mimi-Platzhalter ist handgeschöpfte Edel-Schokolade mit Mimi-Maßen (Zartbitter mit karamellisierten Mandeln von Läderach. Man kann diese Schokolade unter anderem bei Karstadt lose kaufen, und die Dame hat mir tatsächlich ein passendes Stück abgemessen) und einer Banderole mit dem gleichen Muster wie das Futter (da habe ich einfach den Stoff fotografiert) und der Aufschrift “Wenn möglich, bitte mit Kaffee verzehren” und den Koordinaten, wo man das zum Beispiel tun könnte (nebst Information, wie weit dieses Ziel von seinem Zuhause entfernt ist).

Mimikleid & Buchverpackung

Dazu bekommt er noch das Buch Angriff auf die Freiheit von Juli Zeh und Ilija Trojanow. Ich trage damit ziemlich sicher Eulen nach Athen, und da war doch mal dieser Nichtlustig-Cartoon … ich mag übrigens Packpapier als Geschenkpapier. Manchmal bemale oder bedrucke ich es noch (Yay for Kartoffeldruck!), oft lasse ich es aber auch so, wie es ist.

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