
Meine Maurerbütt ist auch diesen Sommer wieder bewohnt. Der neue ist allerdings noch sehr klein und lässt sich auch nicht anfassen (der dicke alte, der letzes Jahr drin gewohnt hat, ließ sich streicheln, und ich frage mich, wo er steckt und fürchte ein bisschen, dass er versucht hat, in der Bütt zu überwintern …)
Zwei Fotos vom HTSB-Schnuppertauchen in Ohlsdorf am letzten Wochenende:

Dirk-Rainer Gutsch vom HTSB e.V. erklärt die wichtigsten Basics – unter anderem die Sache mit dem Druckausgleich …

… und danach bekommt jedes Kind Ausrüstung und einen Tauchlehrer an die Hand und kann mal ausprobieren, wie das so ist – unter Wasser.

Uhura ist gestern fertig geworden. Es war eine gute Idee, den oberen Teil zuerst zu stricken und den unteren in Runden zu arbeiten, so konnte ich zwischendurch immer mal wieder anprobieren. Der Glatt-rechts-Endspurt war auch dank Herrn Jack Bauer und seinen Kollegen sehr kurzweilig. Für alle, denen Jack Bauer nichts sagt: Wir pflügen uns gerade in chronologischer Reihenfolge durch die Serie 24 (Wikipedia-Link), deren Hauptdarsteller Kiefer Sutherland als Federal Agent Jack Bauer ist. Mittlerweile sind wir in der vierten Staffel angekommen, und hätte ich keine Stricknadeln in der Hand, ich würde mir die Fingernägel bis zum Ellenbogen abknabbern vor Spannung.
Ich habe meinen Bücherhallen Leihausweis vor ein paar Monaten aufbohren lassen und kann jetzt für gerade mal 5 EUR mehr im Jahr auch DVDs leihen. Die Leihfrist beträgt eine Woche, man kann zweimal verlängern. Da kann keine Videothek mithalten, auch was das Angebot angeht, selbst abwegige Asia-Kracher ohne deutsche Tonspur bekommt man dort. Was allerdings eklatant schlechter ist, ist der Zustand der Medien. Ich frage mich immer wieder, was die Leute zuhause damit anstellen. Ich habe eine CD, die einem Bekannten mal in einer Tiefgarage heruntergefallen und einige Meter auf der Unterseite auf dem Beton entlanggeschliddert ist, und die sieht im Vergleich besser aus als viele der DVDs oder auch Hörbücher, die ich bisher geliehen hatte. Wenn’s einem nicht gehört und obendrein keiner guckt, kann man damit ja rumaasen, oder wie? Das ist echt traurig.
Apropos Hörbücher: da gehe ich inzwischen so vor, dass ich mir aus einschlägigen Magazinen und Podcasts herauspicke, was mich interessieren könnte, und die Sachen im Online-Katalog der Bücherhalle für 1,50 EUR vormerke, wenn sie im Bestand sind (und meistens sind sie das). Ich kann mir die Bücherhalle aussuchen, in der ich das Medium abholen möchte, und bekomme eine Mail, wenn es eingetroffen ist. Sehr komfortabel. Und neuerdings gibt es einen eMedien-Bereich auf der Website (scheint allerdings noch nicht so recht zu funktionieren), dann wird es noch einfacher.
Ach, und um nochmal auf das Strickthema zurückzukommen: das Westentop nach DROPS-Anleitung habe ich direkt nach der Fertigstellung geribbelt. Das ist ein so altbackener Oma-Sack noch dazu mit Beulen an komischen Stellen, ich hätte es garantiert nicht getragen. Das Garn wird jetzt ein February Lady Sweater (Ravelry-Link). Und das Kleid … mir ist gestern erst so richtig klar geworden, dass ich mit Nadelstärke 3 arbeite. Und die reine Baumwolle fasst sich – zumindest nach dem Bambus-Mischgarn – schon ein bisschen topflappig an. Keine Ahnung, in welchem Brausebrand ich diesem Teil verfallen bin, aber ich ziehe das jetzt durch.