General Nocturnal Bat

Von eliandhra, 26. Februar 2009 13:55

General Nocturnal Bat
Ich auch.
Gefunden unter anderem hier.
Selbermachen da.

Eierhüter – Egg Keeper

Von eliandhra, 24. Februar 2009 21:47

egg_keepersMein erster Versuch in Sachen Strick- bzw. Nadelfilzen. Der erste von mutmaßlich noch einigen Eierhütern, denn ich hab da noch ein paar Ideen. Außerdem geht es schnell. Und macht Spaß!
Das Muster hab ich mir selbst ausgewürfelt und gleich im ersten Versuch hat’s mit der Größe gepasst. Mit 24 Maschen hab ich auf einem 8er Nadelspiel 15 Runden glatt rechts gestrickt, in der 16. Runde dann immer zwei Maschen zusammengestrickt, Runde 17 glatt rechts gestrickt, in Runde 18 wieder immer zwei zusammengestrickt, und durch die verbleibenden sechs Maschen hab ich den Faden gezogen, festgezogen und vernäht. Dann kam der “Rohling” mit der normalen 40 Grad Wäsche in die Maschine und wurde hinterher in Form gezogen und über einem ausgepusteten Ei auf dem Eierbecher trocknen gelassen. Gesicht und Ohren sind mit der Nadel dran- bzw. draufgefilzt. Das geht sicherlich noch feinsinniger, wie gesagt, es ist mein allererster Versuch, und dafür finde ich es recht gelungen.

My first attempt to (needle) felt: one of presumably many more “egg keepers”, I’ve got a few more ideas. Also, it’s so fast. And fun!
I got the size right with the first try. 24 stitches knit on US 11 / 8.0 mm dpns for 15 rounds.
Round 16: k2tog 12 times = 12 stitches. Round 17: knit. Round 18: k2tog 6 times = 6 stitches. Break yarn, pull through remaining stitches and pull tight. Then I washed it in the washing machine with my jeans and a few shirts, pulled it into shape and set it to dry on a blown egg in an egg cup. I needle-felted the face and the ears on afterwards. And for a first try I’m quite satisfied.

meine Tomaten sind geschlüpft

Von eliandhra, 21. Februar 2009 13:12

Tomatenkinder

Frühlingsgruß

Von eliandhra, 21. Februar 2009 12:44

FrühlingsgrußGestern habe ich Papier geschöpft. Normalerweise mache ich das im Sommer, weil es schon eine ziemliche Sauerei ist und ich da in den Garten ausweichen kann. Zumindest dachte ich das. Das mit der Sauerei. Ging aber.
Ich hab in der Küche geschöpft, in der Dusche gepresst und im Wohnzimmer getrocknet.

Man braucht nicht wirklich eine Papierpresse – ich lege die Gautschtücher (übrigens ganz simple, billige Putztücher von Budni) mit den frischen Bögen zwischen zwei Bretter und stelle mich einen Moment drauf. Das reicht. Anschließend hänge ich die Tücher mit den Bögen auf den Wäscheständer zum Trocknen. Da sollten dann allerdings ein paar Lagen Zeitungspapier drunterliegen, weil es nachtropft.

I made paper yesterday. I usually do this in summer, because it’s quite a mess and I can use the garden. At least that’s what I thought. That it’s too messy to be done indoors. But it actually went pretty well. I made the paper at the kitchen table, pressed it in the shower and hung it up to dry in the living room.

You don’t necissarily need an actual press – it works pretty well to put the cloths (I use cheap cleaning cloths) with the fibers on it between two shelves and stand on them for a moment. Then I hang them up do dry on a laundry rack with a few sheets of newspaper underneath to catch water dripping from the cloths.

Die Arbeitsfläche mit der Wanne sollte großflächig abgedeckt werden – was das angeht, so besteht bei mir noch Optimierungsbedarf. Mal abwarten – um Ostern rum gibt es bei dem einen oder anderen Discounter bestimmt eine Wachstuchtischdecke im Angebot. Muss ja nicht hübsch sein.

It’s a good idea to cover the table where you make the paper with plastic wrap or anything suitable to protect it from water and fiber suspension.

Papier auf der LeineUnd da hängt es auf der Leine. Wenn es trocken ist, ziehe ich es vorsichtig von den Tüchern und lege es zum Pressen zwischen Graupappen: auf ein Regalbrett kommt eine Pappe (die Pappen nehme ich immer bei Aldi mit – die trennen dort die einzelnen Lagen in den Margarinekartons, ich staple dann immer ein bisschen um und gehe mit zwei oder drei Pappen raus – es wird sich zwar gelegentlich gewundert, aber wundern schadet ja nicht), dann immer ein Blatt und eine Pappe im Wechsel, zum Schluss eine Pappe und das zweite Regalbrett. Oben drauf zum Beispiel eine Wasserkiste oder etwas ähnlich schweres. Dieses Ensemble lasse ich dann ein, zwei Tage so stehen.

When the sheets are dry, I carefully separate them from the cloth and put them between cardboard sheets for pressing. I start with a shelf, then a cardboard sheet, then a sheet of the paper, then alternating cardboard and paper, ending with cardboard, then I put another shelf on top of it and finally something heavy like a beverage case. I leave it like this for one or two days.

Ich habe zwei verschiedene Grüntöne, das sieht man auf den Bildern nicht. Der Plan ist, aus den helleren Klappkarten zu machen und aus den dunkleren dazugehörige Umschläge. Auf die Klappkarten werde ich noch ein Foto kleben, ich habe letztes Jahr Schneeglöckchen, weiße Kirschblüten und meine Magnolie fotografiert, die Bilder dürften gut zu dem Grünton der Karten passen.

I made paper in two different shades of green, a brighter and a slightly darker one, you can’t see this in the picture. I’m planning to make greeting cards from the lighter ones and envelopes from the others. Also, I’ll add photos to the cards. I took pictures of white cherry flowers, my magnolia and snowdrops last year that I think will look pretty with the greens.

Die Papiermischung besteht übrigens aus einer Basis aus Aktenvernichterinhalt – einfache weiße Briefe und -umschläge, hauptsächlich 80g-Papier, die ich recht fein püriert habe (ich hab sie eine Stunde in heißem Wasser eingeweicht und dann mit meinem alten Pürierstab bearbeitet) und einer nicht ganz so feinen Mischung bunter Papiere verschiedener Stärken: von einem alten hellgrünen Kalender über DHL-Benachrichtigungskärtchen, einen esoterischen Flyer mit grünlichem Perlschimmer bis hin zu ein paar Stückchen Eierpappe. Für das dunklere Grün habe ich die Hälfte davon mit grüner Stoff-Farbe gefärbt. In der Bütte hab ich das dann mit Seidenstreublümchen, Holoflitter und aus Transparent- sowie Schokoladengoldpapier ausgestanzten Schmetterlingen angereichert.

The slurry consists of the contents of a paper shredder (soaked in hot water for an hour and then chopped) and a mixture of colored papers. For the darker green I dyed it with fabric dye. I added glitter, little silk flowers and butterfly punches.

Papier

I’m a Gryffindor!

Von eliandhra, 14. Februar 2009 20:45

Want to Get Sorted? I’m a Gryffindor! Puh, da bin ich ja beruhigt. Ich habe noch einen Schal in Arbeit – bisher existiert ein Entwurf in Illustrator, ich bin gerade dabei, ein Zählmuster daraus zu basteln, die erste Seite ist fertig – und die Mühe wäre umsonst gewesen, wäre ich in einem anderen Haus gelandet ;) Hier ist der Entwurf:

What a relief! I’m working on a scarf – up to now I mada an illustration in Adobe Illustrator that I’m converting to a chart, one side is finished – and it would all have been in vain if the hat had put me into another house ;) here’s the illustration:

Go Gryffindor!

Es wird ein Quidditch-Schal, nach dem Muster eines Fußball-Schals – also 1,40m lang, 15cm breit, beidseitig mit Einstrickmuster (note to self: fair isle lernen!) – und mal sehen; wenn mich der Hafer sticht, gibt’s auch noch Fransen. Goldgelbe, natürlich.

It’s going to be a quidditch scarf, similar to the typical soccer scarves – about 4.5 feet long and 6 inches wide, with intarsia on both sides (note to self: learn fair isle!) – and if I’m going totally crazy I might even add fringes. In gold, of course.

sorting hat quiz via fimmelminna

“Die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden”

Von eliandhra, 8. Februar 2009 15:47

Wir waren gestern bei Hagen Rether in Bergedorf und haben uns “den Schmerz aus dem Leib gelacht”, wie er das formuliert. Herr Rether macht bitterböses Pianoplauderkabarett, drei Stunden lang (und die Pause ist da schon rausgerechnet) hat er die Politik, die Kirche, die Gesellschaft, die Medien und so weiter aufs Korn genommen.

Am Ende gab es stehende Ovationen und eine Zugabe, die darin bestand, dass er mit unserer Hilfe seiner Paradoxa- bzw. Oxymora-Sammlung um einige schöne Stücke ergänzen konnte (und im Gegenzug einige Perlen aus dieser Sammlung mit uns geteilt hat. “Holzeisenbahn” zum Beispiel. Oder – ein Mitbringsel einer Vorstellung in München: “Freistaat Bayern”). Nun, dem Bergedorfer Publikum verdankt er also unter anderem “Riesenfruchtzwerg” und “Familienidyll”. Aufhänger dafür waren die von ihm zuvor an die ersten Reihen verteilten Bananen. “Das sind übrigens Biobananen. Die wurden mit Rapsöl eingeflogen…”

Am 6. März ist Hagen Rether in der Laeiszhalle. Weitere Termine gibt es auf seiner Homepage www.hagen-rether.de.
Vorsicht geboten ist übrigens beim Online-Buchen von Karten für die Laeiszhalle – es gibt dort Hörplätze, die nicht als solche gekennzeichnet sind. Ich bin da bei Lang Lang ganz böse reingefallen. Die Tickets waren immernoch teuer, und gesehen hab ich nix außer den Rücken der anderen Konzertbesucher, den mürrischen Gesichtern derer, die ebenfalls auf die Plätze reingefallen waren und den Säulen. Letztere waren zugegebenermaßen hübsch. Aber nicht so hübsch, dass ich dreißig der Euren dafür bezahlen möchte, um sie ein paar Stunden anzugucken. Oder wie viel das war.

Bei Youtube findet man eine ganze Menge von ihm. Hiermit hat er auch den gestrigen Abend abgeschlossen – ich finde es großartig, aber das Lachen bleibt einem da schon fast im Hals stecken:

We went to the theatre yesterday to see Hagen Rether, a German cabaret artist. I really enjoyed it.

Die verstrickte Dienstagsfrage 6/2009

Von eliandhra, 3. Februar 2009 14:52

Das Wollschaf fragt, ich antworte…

Stellt Euch vor, ein Strickstück spielt in einem Horrorstreifen – die Hauptrolle natürlich. Welche Titel fallen euch spontan ein? Ich persönlich würde mir gern “Der Schal des Grauens”, “Der untote Pullover” oder “Die Mütze, die die Ohren fraß” anschauen…

Oh, das ist doch was für mich.
Ich hätte gern Tickets für “Der Fluch von Swan Lake” – die sechzehnjährige Laura (Evanna Lynch) verbringt die Sommerferien bei der Großmutter am Meer und findet auf dem Speicher in einer Truhe in der hintersten Ecke ein prächtiges Tuch. Natürlich trägt sie es, und natürlich ergreift der Geist der Vorbesitzerin Besitz von ihr, anfangs hat sie Alpträume, schließlich plagen sie tagsüber Visionen. Eine ururalte Nachbarin der Großmutter, die die Fähigkeit des zweiten Gesichtes hat, erkennt das Tuch, reagiert verstört und will erst nicht so recht mit der Sprache herausrücken, als aber einige Tage später die Tochter des Pastors am Fuß der Klippen tot aufgefunden wird, offensichtlich ermordet, und Fußspuren vom Tatort weg direkt in Lauras Schlafzimmer führen, bricht sie ihr Schweigen. Laura ist entsetzt und versteckt das Tuch, behauptet natürlich, sie hätte es zurückgelegt, nimmt es aber nach den Ferien mit nach Hause. Und dort nimmt das Grauen seinen Lauf …
Und in der Mitternachtsvorstellung gibt es “Knitters – die Rückkehr”: Eine Strickrunde gerät auf der Rückfahrt von einer Handarbeitsmesse in ein Unwetter und verunglückt tödlich: ihr Kleinbus kommt von der Fahrbahn ab und brennt völlig aus. Die Rettungssanitäter finden die verbrannten Leichen, die alle mit einer merkwürdigen Substanz überzogen sind, die sich auch nicht entfernen lässt.
Was niemand weiß: auf der Messe wurde ein neuartiges Garn vorgestellt, die sehr haltbar und sehr angenehm zu tragen ist, leicht, preiswert, schmutzabweisend, nicht filzend, für Allergiker geeignet und doppelt so schnell wie herkömmliche Sockengarne zu verarbeiten, noch dazu in allen erdenklichen Farben erhältlich, kurz: das Übergarn. Es weiß zwar niemand genau, was drin ist, nach Polytierchen fühlt es sich irgendwie nicht an, auch nicht nach Wolle, irgendwie … na, man kann es ja mal ausprobieren. Und unsere Heldinnen haben sich natürlich reichlich eingedeckt (20% Rabatt! Nur heute!).
Man kann sich das nicht erklären, die Angehörigen sind ahnungslos, weil sie natürlich darauf verzichten, ihre Tante/Oma/Freundin noch mal zu sehen, die Toten werden bestattet und nach einer Weile spricht niemand mehr von diesem schrecklichen Unfall. Bis es genau ein Jahr später ein weiteres Unwetter gibt und der Blitz in einen Baum auf dem Friedhof einschlägt, direkt neben den Gräbern der Strickerinnen. Und ihr ahnt sicher, was daraufhin passiert … als erstes machen sich die wiedererweckten Toten auf den Weg zum Haus ihrer Freundin Marge, die eigentlich mit zur Messe hätte fahren sollen, an jenem Tag jedoch mit Grippe im Bett lag, um sie zu sich zu holen. Aber Marge ist nicht bereit, sich kampflos verschleppen zu lassen, und so erfahren wir, wozu ein gut sortierter Handarbeitskorb noch zu gebrauchen ist. Keine Jugendfreigabe!

Liste Januar 2009 • gehört, gesehen, gelesen

Von eliandhra, 1. Februar 2009 14:22

Filme/Movies
Spider Man 3 **ooo
Iron Man *****
Harry Potter und der Orden des Phoenix
Harry Potter and the Order of the Phoenix ****o
Ghost in the Shell ****o

Audiobooks
Harry Potter und der Halbblutprinz (Bd.6)
Harry Potter and the Half-Blood Prince ****o
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Bd.7)
Harry Potter and the Deathly Hallows ****o
Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
Clear your Clutter with Feng Shui *****

Podcasts (* = Favoriten)
Braincast – auf der Frequenz des Gehirns
Bücher im WDR 2 – Radio zum Mitnehmen *
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Der Presseclub im WDR 5 – Radio zum Mitnehmen
Stimme aus dem Stash *
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SWR2 Leben
SWR2 Wissen
Tagesthemen Podcast

Bücher/Books
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Das war der Januar. Besonders empfehlen kann ich das Feng Shui-Hörbuch – ich bin ja ohnehin mit Blick auf einen im Herbst eventuell anstehenden Umzug dabei, mich von allem zu trennen, woran ich nicht wirklich hänge, und durch dieses Hörbuch habe ich noch mal einiges an Schwung dazubekommen. Und mir geht es richtig gut damit! Ich habe auch allerhand Bücher und CDs aussortiert, die landen die Tage bei booklooker und eBay – falls ihr mal gucken möchtet, vielleicht ist ja was für jemanden von euch dabei

There goes January. I’d like to especially recommend the Karen Kingston audiobook – I have been getting rid of stuff for a few weeks before I got it, but listening to it boosted my energy. And it feels so good! I cleared out a lot of books (mostly German) and cds, too, and I’ll put them up on booklooker and eBay – if you like to take a look, maybe there’s something you’re interested in.

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