Weekly Journal – Woche 42

Schon wieder ist eine Woche um, dabei habe ich doch vor fünf Minuten erst den Rückblick für die 41 hochgeladen. Die Tage sind immernoch voll, mich macht das sehr froh, aber so langsam bin ich echt platt. Es bleiben Dinge liegen und es wäre so verlockend zu sagen „ach, dann mache ich das am Wochenende“, aber das endet erfahrungsgemäß in einem vollkommen überladenen Wochenende. Ich schaffe mir kleine Entspannungsinseln, bewusste Auszeiten, wo ich nichts mache, außer Musik zu hören (dazu unten mehr) und den Vögeln an der Futterstation auf dem Balkon zuzuschauen. In den letzten Tagen kommt immer häufiger ein Dompfaff-Pärchen. Frau Dompfaff (woanders heißen diese Vögel auch Gimpel) sitzt manchmal mehrere Minuten total verträumt auf der Stange der Futterstation, mümmelt vor sich hin und blockiert sie für die Meisen, die hibbelig von einem dünnen Beinchen auf das andere treten, bis sie endlich an die Körner kommen.

Stricken, Spinnen & Häkeln
Der zweite Kammzug ist fertig versponnen, der erste verzwirnt. Bergfest. Ich bin ein bisschen verunsichert, wenn ich mir die beiden nebeneinander anschaue, sie wirken nicht, als kämen sie aus der gleichen Färbung. Tun sie aber. Mal sehen, wie es aussieht, wenn alle vier Stränge nebeneinander liegen.
Die Jacke ist etwa sechs Zentimeter gewachsen, wenn ich in dem Tempo weitermache, ist sie in vier Wochen fertig. Ich glaube, ich kann sie auch schon früher gebrauchen. Der Herbst ist da, es ist kühl geworden, also muss ich ein bisschen Gas geben.

Sport
Meine Yogaroutine (darf ich das nach nur zwei Wochen schon so nennen?) habe ich beibehalten. Laufen war ich nur ein mal, ich war so unfassbar müde. Außerdem waren wir am Freitag – wie auch letzte Woche schon – nach der Arbeit im Arriba, dem örtlichen „Erlebnisbad“ – Schwimm- und Spaßbad, Therme und Saunalandschaft. Nichts spült einem die Arbeitswoche so effizient aus dem Kopf wie die Kombination aus schwimmen, Reifenrutsche, Sauna und einem Glas Wein vorm Kamin. Mein ambivalentes Verhältnis zum Schwimmen hab ich hier ja schon thematisiert, ich bin noch immer nicht so der Typ „yay, kaltes Chlorwasser!“, aber es wird besser. Es kostet mich Überwindung, fühlt sich aber hinterher sehr gut an. Ich habe festgestellt, dass Brustschwimmen der falsche Stil für mich ist, meine Knie mögen den Beinschlag nicht und mein Rücken und Nacken sind auch nicht begeistert. (Rücken-)Kraulen ist besser. Ich kraule dann aber doch meistens vorwärts, weil das mitschwimmerkompatibler ist, und auch das gehört überraschenderweise zu den Dingen, die mit Übung besser werden. Musste ich vor ein paar Wochen noch japsend in der Mitte der Bahn pausieren, kraule ich sie jetzt durch. Sapperlot. Heute hab ich zum ersten Mal die vor Jahren gekaufte Schwimmbrille benutzt. Noch besser, so mit sehen können und ohne brennen. Ich freue mich auf nächsten Freitag.

Buch, Bild & Ton
Manche Entdeckungen kommen auf unerwarteten Wegen. Ich stöberte auf der Suche nach Veranstaltungen, die ich gern mal besuchen würde, durch den Mensa-Kalender und fand den English Chat, ein Stammtisch, auf dem ausschließlich Englisch gesprochen wird. Der Veranstaltungsort ist das Lüttliv in Barmbek in der Nähe des Bahnhofs. Das liegt auf dem Weg. Während ich so überlegte, ob ich mich dort mal anmelden soll (ich kenne da niemanden und was, wenn mein Englisch nicht gut genug ist?) klickte ich so auf der Seite des Lüttliv umher und fand die Geschichte vom Fliesomaten, einem ehemaligen Kondomautomaten, aus dem man sich kleine handgemachte Keramikfliesen ziehen kann. Was für eine schöne Idee! Hergestellt werden sie von Henning Schuldt von der Keramikwerkstatt „Stein und Schuldt“ in Hamburg. Ich habe direkt seinen Instagramaccount abonniert, wo es viel Schönes und Inspirierendes zu sehen gibt. Unter anderem ein hypnotisches Video vom Abdrehen einer Schale, das mit Musik des niederländischen Pianisten und Komponisten Joep Beving unterlegt ist. Ich mag ruhige Klaviermusik sehr, aber ich kenne nur sehr wenig und Neuentdeckungen sind Glückssache. Im NDR Info Nachtclub, meiner üblichen Quelle für neue Musik, läuft so etwas eher nicht. Beving selbst beschreibt seinen Stil als „einfache Musik für komplexe Emotionen“. Es gibt drei Alben, alle drei auch auf Spotify, ich höre das 2017 erschienene Prehension. Und was den English Chat angeht: ich hab mich mal angemeldet. Und wenn es doof ist, ziehe ich mir nur eine Fliese aus dem Automaten und fahre heim.

Dies & Das
Im Jahr 2016 habe ich mich nicht nur zum zweiten Mal von sechs Kilo getrennt, sondern auch von meiner beruflichen Selbstständigkeit. Letzteres stellte sich als unglückliche Entscheidung heraus und hat im Ergebnis zu einem breit gefächerten Repertoire ungesunder Gewohnheiten und der höchsten Zahl, die mir eine Waage jemals gezeigt hat, geführt: die sechs Kilo sind wieder da, und sie haben Freunde mitgebracht. Nun ist es leider so, dass ungesunde Gewohnheiten nicht von allein verschwinden, nur weil sich die Lebensumstände ändern und man sie eigentlich nicht mehr braucht. Es kostet Energie, sie sich wieder abzugewöhnen, und diese Energie war die letzten Monate schlicht nicht da, kommt jetzt aber langsam wieder. Ich habe also mein fddb-Konto abgestaubt, die neue hässliche Zahl eingetragen, und schreibe dort seit dieser Woche wieder alles auf, was ich esse und trinke. Das ist immer noch die Methode, die in der Vergangenheit am besten funktioniert hat. Es wird langsam gehen, ich werde zwischendurch die Geduld verlieren, sie aber hoffentlich wieder finden.
Es hat diese Woche so mittel funktioniert: ein paar Tage waren gut, der Dienstag war eine Katastrophe, ich hätte ununterbrochen essen können und nur die Tatsache, dass ich es aufschreiben musste, hat mich gebremst, und am Ende hatte ich trotzdem ein fettes Plus. Am Freitag verteilte die Kollegin anlasslos Rumkugeln. Ich war sehr gerührt ob der kollegialen Zuwendung, ich bin dort bei meinem Freelancerjob mehr Teil des Teams als in meiner letzten Festanstellung, ich hab die Rumkugel also mit einem Becher Kaffee genossen und mich vom Kaloriendefizit für den Tag verabschiedet. 400 kcal waren das im günstigsten Fall. Die Waage zeigt ein Kilo weniger, aber ich weiß, dass ich innerhalb eines Tages locker zwei Kilo hoch- oder runterschwanken kann, also heißt das noch gar nichts.

Pläne für nächste Woche
Ich bin weiterhin gebucht, noch die ganze Woche. Eigentlich wollte ich nächste Woche auch wieder ins Cheerdance-Training einsteigen, aber es ist Schienenersatzverkehr, was pro Strecke bis zu 20 Minuten mehr Fahrtzeit bedeutet, außerdem hat der Kunde sehr viel Arbeit und ich möchte mitnehmen, was geht, wer weiß, wie es übernächste Woche weitergeht. Um es pünktlich um sieben in die Sporthalle zu schaffen, müsste ich entweder früher Feierabend machen oder früher anfangen, also weit vor sechs aufstehen. Das klingt nach selbstgemachtem Stress, und das wollen wir ja nicht mehr, also kommt es mir dann jetzt auf eine Woche nicht an. Nächste Woche möchte ich …

  • hauptsächlich am Water & Stone weiterstricken
  • zweimal laufen – Dienstag und Samstag scheinen sich auf den ersten Blick am besten zu eignen
  • Kammzug Nr. 3 anspinnen und den zweiten verzwirnen
  • an einem Abend die Nähmaschine herausholen und mit dem Karokleid weitermachen (huch? Das hab ich diese Woche ja völlig aus den Augen verloren)

Weekly Journal – Woche 29

Der Zahlenteil meines Businessplans ist fertig geworden – yay! Ich hab das Exceltabellenmonster erfolgreich bezwungen und kann mich somit nächste Woche dem Textteil widmen. Damit fühle ich mich deutlich wohler, denn da bin ich sicherer, dass ich weiß, worüber ich schreibe, muss ich doch meine Arbeit beschreiben. Und Zeit zum Handarbeiten war trotzdem noch:

Stricken, Spinnen & Häkeln
Der Fading Point ist gewachsen, ich habe die fünfte Farbe angefangen. Ich finde die Farbkombination wahnsinnig gelungen, so einen sanften Übergang hätte ich, als ich die Stränge im Paket nebeneinander habe liegen sehen, nicht erwartet. Ich habe die Farben ja nicht selbst zusammengestellt, sondern als Kit für genau dieses Projekt bei TréLiz gekauft, und die kennt ihre Färbungen offensichtlich sehr gut und weiß, was zusammenpasst.
Gesponnen habe ich auch, ich bin allerdings nicht jeden Tag dazu gekommen, und besonders weit gekommen bin ich auch nicht. Es ist noch immer etwas von den ersten 100 g Kammzug übrig. Da geht noch was!

Sport
Ich war am Montag und am Mittwoch beim Training, aber noch nicht wieder laufen. Das Knie macht sich durchaus bemerkbar, allerdings weniger empört als befürchtet. Das Training hat sehr viel Spaß gemacht, wir haben am Montag einen meiner Lieblingstänze wiederholt und zum Ende des Trainings alle zusammen in der großen Gruppe getanzt. Ich hatte die letzten Wochen viel gegrübelt, ob das der richtige Sport für mich ist, wegen des Knies und aus anderen Gründen. Nun: es ist der richtige Sport. Das habe ich am Montag und Mittwoch gemerkt. In der Hinsicht ist wieder Ruhe in meinem Kopf. Bleibt abzuwarten, wie das Knie sich entwickelt. Anfang August habe ich nochmal einen Termin beim Orthopäden, um die MRT-Bilder zu besprechen.

Buch, Bild & Ton
Mit Children of Blood and Bone von Tomi Adeyemi bin ich fertig geworden. Wie erwartet sind die Rowling-Vergleiche reines Marketing: Die Welt, in der Zélie und ihre Gefährten ihr Abenteuer bestehen müssen, ist zwar exotisch, reicht aber an das Harry Potter-Universum nicht heran, die Charaktere bleiben allesamt flach und Überraschungen in der Handlung aus. Schade.

Kulinarisches
Ich habe gebacken! Das mache ich sehr, sehr selten. Also Kuchen. Pizza und Flammkuchen gibt es bei uns schon gelegentlich. Weihnachtsplätzchen auch. Aber Kuchen … ich überlege gerade, ob ich in den letzten zweieinhalb Jahren überhaupt mal Kuchen gebacken habe. Für zwei Personen lohnt sich das ja irgendwie immer nicht, und wenn eine der zwei Personen auch noch grundsätzlich gern ein paar Kilo abnehmen möchte und wegen des Jobs ständig zu wenig Energie hat, hat sich das Thema Kuchen backen schnell erledigt. Aber dann war in der aktuellen Brigitte ein Rezept für Hefe-Pflaumen-Schnecken mit Vanillecreme, das nicht nur lecker, sondern auch noch supereinfach klang, und die andere Hälfte des Hefewürfels für die Pizza, die es am Freitag geben sollte, war noch ohne Bestimmung, also habe ich noch ein Pfund Zwetschgen mitgenommen und am Samstag zu einem Kuchen verarbeitet. Den werde ich auch noch einmal backen, denn erstens war er lecker, und zweitens habe ich es versäumt, ihn zu fotografieren. Und ohne Fotobeweis kann ich euch ja viel erzählen.

unterwegs
Am Donnerstag habe ich mir einen Urlaubstag in Hamburg genommen und bin wie ein Tourist durch die Stadt gelaufen. Den letzten Schubs dazu hat mir eine Ingress-Challenge gegeben, aber vorgenommen hatte ich mir das schon lange mal. Ich war also an den Landungsbrücken, bin Schiffchen gefahren (das geht in Hamburg ja mit dem Verbundticket), durchs Portugiesenviertel und bei den skandinavischen Seemannskirchen entlangspaziert (nicht ohne bei den Finnen einzukehren, um die Salmiakki-Schokoladenbestände aufzufüllen), war in der Speicherstadt, der Hafencity und am Ende sogar zum ersten Mal auf der Plaza der Elbphilharmonie. Das ist schon ein beeindruckendes Haus. In die Konzertsäle konnte ich natürlich nicht hineinschauen, das muss ich ein andermal machen. Zum Abschluss gab es dann noch eine Galette im Ti Breizh, wo ich auch ewig nicht mehr war, und dann ging es in bester Stimmung wieder nach Hause. Ich sollte sowas wirklich öfter machen.

Dies & Das
Ein Hintergedanke zum Insektenbuffet auf dem Balkon war auch, die Spiegelreflexkamera wieder herauszuholen und Makroaufnahmen zu machen. Damit habe ich diese Woche angefangen. Zunächst musste Ausrüstung zusammengesucht werden: welche von den bald fünfzehn Jahre alten Akkus lassen sich überhaupt noch laden? Wo ist die Makrolinse? Und wo die Speicherkarte? Sie ist nicht in der Kamera, also muss sie im Lesegerät sein. Nächste Frage: wo ist das Lesegerät? Und dann musste ich mich daran erinnern, wie man diese Kamera bedient, weil ich sie tatsächlich vier Jahre (die letzten Aufnahmen auf der Speicherkarte, die sich erfreulicherweise samt Lesegerät wieder angefunden hat, sind von 2014) nicht in den Händen hatte. Ein paar Probeschüsse habe ich dann tatsächlich machen können. Mal schauen, wie es nächste Woche passt, ob ich Lust habe, bei über dreißig Grad eine Kameratasche herumzuschleppen.

Pläne für nächste Woche
Ein Termin in der großen Stadt, zweimal Training, hochsommerliche Hitze, der Businessplan-Endspurt und vielleicht ein Stammtisch am Freitag. Und sonst:

  • die erste Hälfte des Fading Points müsste nächste Woche wirklich zu schaffen sein
  • Spinnen zur Tour de France, wann immer es passt
  • ein passendes Schnittmuster für den Doraden-Jersey heraussuchen (davon erzähle ich dann nächste Woche)

Weekly Journal – Woche 28

Diese Woche hatte für mich streng genommen nur sechs Tage – am Mittwoch war ich raus. Am morgen bin ich noch zwei Stunden über den Zahlen für meinen Businessplan verzweifelt, dann sind Kopfschmerzen aufgezogen wie ein Unwetter. Ich habe, als ich mich nicht mehr konzentrieren konnte, noch eine kurze Runde durch den Ort gedreht, weil ich dachte, frische Luft wäre eine gute Idee, habe ein bisschen eingekauft, einen Kaffee beim Portugiesen getrunken, habe aber dann schon gemerkt, dass das Licht zu hell, Geräusche zu laut und zu schrill und Gerüche zu intensiv wurden. Mit flimmerndem Gesichtsfeld hab ich mich ins Bett verzogen und den Nachmittag mit Alpträumen verbracht, zwischendurch immer wieder geweckt von der Straßenbaumaschine, die um die Ecke ihre Arbeit verrichtete und das ganze Haus in Schwingung versetzte, von denen mich auch meine Silikon-Ohrstöpsel nicht abschirmen konnten. Überflüssig zu erwähnen, dass ich am Mittwoch nicht beim Training war. Das einzig Tröstliche dabei ist, dass auch Scheißtage nur 24 Stunden haben. Also schauen wir uns mal die anderen sechs an – die waren immerhin in der Überzahl.

Stricken, Spinnen & Häkeln
Das Strickziel war „die erste Hälfte des Fading Points abschließen und die restliche Strickzeit mit Juneberry verbringen“ Restliche Strickzeit … das ist ein bisschen so wie „Schokofondue macht man aus übriggebliebener Schokolade – weiß jemand, was das ist?“ Also, ich hatte viel Freude am Fading Point. Ich bin jetzt bei Farbe vier. Es gibt fünf. Juneberry wird sich noch mindestens eine Woche gedulden müssen, fürchte ich.
Gesponnen habe ich auch nicht so viel. Es war ja weniger Fußball und dafür mehr Businessplan, also zu Zeiten, als die Tour de France lief, daher hab ich nur wenig gesponnen und viel am Computer gesessen. Von den ersten 100 g der Hilltop Cloud-Fasern ist noch ein bisschen übrig, schätzungsweise zwei Stunden Spinnzeit.

Nähen
Ich habe genäht. Nur kurz, nix Tragbares, aber ich hab die Nähmaschine ausgepackt. Letztes Jahr (oder vorletztes? Mein Zeitgefühl ist in diesen Dingen wirklich mies) habe ich im Werder-Fanshop T-Shirts gekauft. „This is Osterdeich“. Ich wollte eins davon zu einem vernünftigen, für mich passenden Shirt umarbeiten, mit Taille und einem Halsausschnitt, der mich nicht würgt. Nichts ist in dieser Hinsicht passiert, aber ich habe, als ich dieses Woche das Bett neu bezogen habe (mit Hansa Rostock-Bettwäsche für den Mann und Werder Bremen für mich – ich kann das empfehlen, wirklich, der Deckenklau ist signifikant zurückgegangen), festgestellt, dass keiner der Kaufbezüge für meine Nackenrolle wirklich dazu passt. Und mich erinnert, dass ich aus den Jerseyresten eigentlich Bezüge für das Teil nähen wollte. Oh, warte mal, da ist doch noch dieses Osterdeich-Shirt in XL … eine Viertelstunde später hatte ich eine prima Diebstahlsicherung für meine Nackenrolle. Lustig, wie manche Dinge sich erst ewig ziehen und dann in unter einer Stunde einfach erledigt werden.
Apropos „ewig ziehen“, ich hab die Nähmaschine ja nochmal rausgeholt diese Woche: um frisch bei IKEA erstandene Vorhangschals zu kürzen. Das Arbeitszimmer hat jetzt Vorhänge. Und ist dadurch auf der Skala von Rumpelkammer zu Wohlfühlort um einige Plätze geklettert. Das hatte ich auch schon sehr lange vor mir her geschoben. Eigentlich hätte ich da auch gern Farbe an den Wänden. Und an der einen Tapete. Schauen wir mal – wahrscheinlich zieht sich das erst sinnlos und wird dann – zack! – erledigt. Alles hat seine Zeit.

Kulinarisches
Zum Rumtopf wurden in der zweiten Etappe Pfirsiche hinzugefügt. Es handelt sich wieder um eigene Ernte des Obstbauern meines Vertrauens, wie auch schon die Sauerkirschen. Mit den Pfirsichen durfte noch eine Orange mit in den Topf – einfach nur in dicke Scheiben geschnitten. Zucker entsprechend der Hälfte der vorbereiteten Pfirsiche, Rum, rühren, kühl stellen. Als nächstes sind Mirabellen dran. Aber das dauert noch.

Dies & Das
Auf dem Balkon herrscht noch immer viel Insektenflugverkehr, und auf dem Bienenbuffet sind neue Blüten aufgetaucht: Blut- oder Inkarnatklee, Lein, Wilde Malve und Doldenblütler, die sehr nach einer Mischung aus Möhre und Koriander riechen. Bei Doldenblütlern bin ich raus – eine Herkulesstaude erkenne ich gerade noch aufgrund ihrer Größe, Dill natürlich auch, aber die anderen drölfzigtausend Arten: keine Ahnung. Hoffentlich ist es kein Schierling.

Pläne für nächste Woche
Der Businessplan muss weiter Form annehmen, und darüber hinaus möchte ich weiter am Fading Point stricken und an der Tour de Fleece teilnehmen