Tausend Fragen – 161 bis 180

161. Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
Da mag ich mich nicht festlegen – ich schätze Routine wie ein Hund, liebe aber meine Unabhängigkeit wie eine Katze.

162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?
Mit kleinen Aufmerksamkeiten. Früher waren das zum Beispiel Mixtapes.

163. Isst du eher, weil du Hunger oder Appetit hast?
Appetit, Hunger, Langeweile, Stress … ich lerne noch.

164. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?
Ja. Nicht aus Eitelkeit, sondern um die Schritte zu üben.

165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?
Ich habe einen höheren IQ als 98% der (getesteten) Menschen. Manchmal sehe ich das als Geschenk, manchmal als Behinderung.

166. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?
Ach herrje, das fragt ihr ausgerechnet die FSK18-macht-nix-wenn-Körperteile-fliegen-Kinogängerin, die obendrein null Kontakt zu Kindern hat. Ich denke mal, irgendwas Witziges mit der Botschaft „glaub an dich, auch wenn die anderen es nicht tun“ – Zootopia oder Ratatouille vielleicht, wo Hasenmädchen Polizistin und Rattenjungs Sternekoch werden können.

167. Bleibst du bei Partys bis zum Schluss?
Nein. Meistens gehe ich gar nicht erst hin.

168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?
Mich überfordert die Frage ein bisschen, aber Spotify hat freundlicherweise Protokoll geführt. Ich habe ein wenig ausgedünnt und präsentiere hier meine Top 25:

169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?
Ja, nicht nur auf bestimmte, ich bereite mich immer vor.

170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?
Das passiert recht häufig, schon so ein, zweimal im Monat. Was den „anderen“ angeht, bin ich aber recht wählerisch: das ist immer Jens. (Der Arme)

171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?
Mit Jens. Und wenn der keine Zeit hat auch gern mit mir allein.

172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
Ich erinnere mich an viele kleine, kostbare Tipps, gerade im letzten Jahr zum Start meiner Selbständigkeit. Den einen, besten Rat gibt es nicht.

173. Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?
Ich muss den Balkon aufräumen.

174. Wie duftet dein Lieblingsparfum?
Ich habe nicht nur eines, und die duften alle recht unterschiedlich, so dass ich für jede Stimmung was habe. Für mich sind die kleinen typischen 30 ml Flakons im Grunde viel zu groß. Ich benutze nämlich, obwohl ich es mag, selten Parfum, weil ich meine Mitmenschen nicht geruchsbelästigen möchte. Wenn ich essen gehen möchte, benutze ich zum Beispiel gar keins.

175. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
„Beweg deinen Arsch, du faules Stück Mist.“ hat mich schon zwei mal in den Burnout geführt.

176. Wie findest du dein Aussehen?
Alles in allem okay.

177. Gehst du mit dir selbst freundlich um?
Nein.

178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?
Ja.

179. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?
Die Rückkehr der Jedi-Ritter.

180. Füllst du gern Tests aus?
Eigentlich nicht mehr, es ist ja doch immer dasselbe.

Quelle: Flow-Magazin

Tausend Fragen – 141 bis 160

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?
In so ziemlich alle, Portugal, Finnland, Island, Italien, Norwegen und Frankreich stehen ganz weit oben auf der Liste.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gern?
Zeitreisen können wäre cool.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?
Da gab es mehrere Gelegenheiten, eine, über die ich inzwischen lachen kann, ist zum Beispiel die Saunageschichte.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

145. Wie flexibel bist du?
Spagat kann ich nicht, aber in der stehenden Vorbeuge mit gestreckten Beinen mit mehr als nur den Fingerspitzen den Boden berühren. Sobald ich ein paar Tage kein Yoga mache, wird das signifikant schlechter. Und es mit Gewalt zu versuchen ist keine gute Idee, denn es führt nur zu Verletzungen und am Ende wenn’s dumm läuft zu noch weniger Beweglichkeit.
Im Leben verhält es sich ähnlich: ich kann mich in jede Situation zwängen, aber die Stärke des mentalen Muskelkaters ist sehr davon abhängig, wie wichtig mir das, worauf ich mich eingestellt hatte, ist, und wie einverstanden ich mit der Alternative bin.
Wahrscheinlich ist auch das eine Trainingsfrage.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gern magst?
Als Kind mochte ich Salamibrot mit Kirschmarmelade und Weißbrot mit Senf und Zucker. Ich finde die Kombination aus herzhaft und süß auch heute noch köstlich, allerdings eigentlich nicht mehr wirklich ungewöhnlich, seit es Schweinefleisch süß-sauer in den Achtzigern auf unsere Speisekarte geschafft hat.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?
Je nun: warten. Nützt ja nix.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?
Im Spiegel.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?
Mal so und mal so, aber keines konsequent, deswegen klappt das auch grad nicht mit dem Abnehmen.

150. Führst du oft Selbstgespräche?
Nicht laut, aber ich debattiere viel mit mir in meinem Kopf.

151. Wofür warst du gern berühmt?

Ich wäre nicht gern berühmt.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
Als würde man ungebremst gegen eine Wand rennen und dann mit einem Kübel Eiswasser übergossen.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?
Dies ist die Frage, die mir diesmal am schwersten fällt. „Besser“ suggeriert ja, dass ich die Person schon ein bisschen kenne, und es fällt mir schwer, da jemanden herauszupicken, es gibt zu viele.

154. Duftest du immer gut?
Bestimmt nicht.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
Leider meist nur vier oder fünf. Reader’s block.

156. Googelst du dich selbst?
Nein, ich weiß ja, wo ich mich finde.

157. Welches historische Ereignis hättest du gern mit eigenen Augen gesehen?
Historische Ereignisse sind ja immer irgendwie ein bisschen gefährlich, weswegen man besser nicht so dicht dran ist. Die Maueröffnung am 9. November 1989 hätte ich gern miterlebt.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?
Ich habe keine Freundinnen, insofern hab ich grad Vorstellungsschwierigkeiten … aber nein, ich kann eigentlich mit niemandem zusammenwohnen, der Mann ist da die große Ausnahme.

159. Sprichst du mit Gegenständen?
Ja, das kommt vor.

160. Was ist dein größtes Defizit?
Ich habe einige, welches davon das größte ist, variiert von Situation zu Sitation.

Quelle: Flow-Magazin

Tausend Fragen – 121 bis 140

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Nein, das lohnt sich nicht.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Dafür, dass sie mir so viel Musikunterricht ermöglicht haben.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Nein, aber was ich sage, denke ich auch.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Nein, nie.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Oh, mehrere.

126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?
Wenn es wirklich die aller-allerletzten sind und der Asteroid schon im Anflug ist: vermutlich Kartoffelchips, Gummibärchen und eine Flasche Wein. Vorausgesetzt, der Kassierer ist noch nicht panisch geflohen. Falls doch lege ich sie einfach auf den Tresen.

127. Verliebst du dich schnell?
Nein, überhaupt nicht.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
1-2-3-4 ein.
1-2-3-4-5-6-7 halten.
1-2-3-4-5-6-7-8 aus.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Tatsächlich Montag. Die Magie des Neuanfangs …

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Ende der Neunziger mit dem Rauchen aufgehört zu haben.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gerne einmal einen Tag verbringen?
Angela Merkel. Ich weiß auch, wo: in Bremen. Tagsüber im Universum, abends im Weserstadion.

132. Warst du schon einmal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Nein. Teenieschwärmereien für Popstars oder Sportler würde ich nicht als Verliebtheit bezeichnen. Um mich zu verlieben muss ich der Person mindestens einmal gegenüberstehen.

133. Was ist dein Traumberuf?
Ich habe keinen mehr. Alle haben inzwischen ein Aber.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Nein, aber es gehört zu den Dingen, die mit Übung besser gelingen (ich meine jetzt wirklich ernste Dinge. Nicht das Gurkenglas, das ich nicht aufkriege).

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Stofftiere

136. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?
Susannes Blog, Ravelry

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja.

138. Hast du schon mal was gestohlen?
Ja, wenn Raubkopien zählen. Und viel früher: Zigaretten von meiner Mutter.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Meistens eine Suppe, dazu gibt es verschiedene Toppings, eine Käseplatte, Brot und Oliven und so Zeugs.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten einmal eine Minute lang gratis einkaufen?

Bei der Wollmeise in Pfaffenhofen.

Quelle: Flow-Magazin