Tausend Fragen – 281 bis 300

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?
Ich habe viel Phantasie und mit genügend Zeit ich male die ganze Wand voll. Da ist dann auch ein Teufel dabei.

282. Was schiebst du zu häufig auf?
Nichts zu tun.

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?
Auf die Spitze getrieben dürfte ich, wenn ich diese Frage mit ja beantwortete, keine Mücke erschlagen. Beantwortete ich sie mit nein, könnte man daraus lesen, dass das mit der Massentierhaltung und den Tierversuchen schon irgendwie okay ist. Ich rette mich also auf ein klares jein. Und dann ist ja auch noch die Frage: für wen. Ich glaube, dieser Planet kann auf den Menschen als erstes verzichten.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?
Ja.

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?
Mein Hochzeitstag.

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?
Das werde ich erst im Nachhinein wissen, wenn ich es mir eingestanden habe.

287. Bei welcher Filmszene musstest du weinen?
Bei allen, die auch nur ein kleines bisschen auf die Tränendrüse drücken. Ich habe eine sehr druckempfindliche Tränendrüse.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?
Nur drei Tage die Woche außer Haus zu arbeiten.

289. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen?
Keine.

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?
Kommt drauf an, was sie angestellt haben.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?
Ich habe mir nicht eingestanden, wenn ich unglücklich war. Ich habe es immer erst kapiert, wenn es vorbei war. Das war immer sehr erschreckend.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?
Eine Infektion mit Noroviren & Friends.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?
Nee, ich bin ausgesprochen neugierig.

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
Wenig wichtig, es sei denn, die Entscheidungen betreffen sie.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?
Weder noch, ich erträume mir meist eine alternative Gegenwart.

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?
Nein. Aber ich nehme sie an, wenn es nicht anders geht.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?
In vielen, angefangen damit, dass sie klein ist, braune Augen und glatte dunkle Haare hat und ich groß bin, mit rotblonden Locken und blauen Augen.

298. Wo bist du am liebsten?
Ich habe viele Lieblingsorte.

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?
Ja.

300. Was ist dein Lieblingsdessert?
Ich habe keins. Ich mag fast alles, außer Roter Grütze mit Kernen drin. Und zu sauer sollte es auch nicht sein. Und dann ist da ja auch noch Käse … (“An diesem Abend hatte sie Bauchschmerzen“ – wer weiß, aus welchem Buch das ist?)

Quelle: Flow-Magazin

Tausend Fragen – 261 bis 280

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?
Ich glaube, mir ist nicht das Thema wichtig, sondern die Art, wie das Gespräch geführt wird. Ich mag Gespräche, bei denen man am Anfang noch nicht voraussagen kann, wo man Stunden später rauskommen wird.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?
Ja, wenn ich sie denn als Fehler sehe. Zähneknirschend manchmal, aber das war ja nicht die Frage.

263. Was möchtest du nie mehr tun?
In einem Nine-to-Five-plus-X-Job unsinnige Anweisungen befolgen.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Ein Charakteristikum meines Gemütszustands ist leider, dass er recht häufigen Schwankungen unterliegt.

265. Sagst du immer die Wahrheit?
Gibt es denn die Wahrheit? Ich versuche es, schaue aber, dass ich keinen allzu großen Schaden anrichte.

266. Was bedeutet Musik für dich?
Nicht mehr so viel wie früher, da war sie identitätsstiftend. Aber noch immer viel. Ich höre täglich Musik, die ich immer sorgfältig auswähle und der Stimmung anpasse, und ich möchte nicht ohne leben müssen.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Nein, so viel schauspielerisches Talent habe ich gar nicht.

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
Ich arbeite gern allein an einem Teilbereich eines Projekts, der dann mit den Arbeiten der anderen Teammitglieder zusammengefügt wird. Ich sammle auch gern Ideen mit den anderen und feiere den Erfolg des Projekts. In meinen Teilbereich lasse ich mir aber ungern über die Schulter schauen geschweige denn reinreden.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?
Siehe Frage 275

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht?
Ich empfinde gar keine unverständliche Verliebtheit.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Ja, ich finde sogar, dass ich es damit manchmal übertreibe.

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?
Ja, sehr, aber ich verstecke das, so gut ich kann.

273. Bist du autoritätsgläubig?
Nicht per se. Ich unterscheide zwischen Autorität und autoritär. Vieles, was mir bisher als Autorität vorgesetzt wurde, war lediglich autoritär, und da wird’s dann schwer mit dem Glauben und vor allem mit dem Respekt.

274. Bist du gern allein?
Ja, sehr gern.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Puh … so grundlegend gleich? Ich weiß es nicht. Ich glaube manchmal: erschreckend wenige. In vielen meiner großen Entscheidungen war ich beeinflusst, aber ich bereue sie nicht und ich halte das auch nicht für sonderlich ungewöhnlich. Es fallen mir jedoch einige Situationen ein, in denen ich im vorauseilendem Gehorsam gar nicht erst versucht habe, meine Interessen durchzusetzen. Zum Beispiel, indem ich mich nicht für ein Psychologiestudium beworben habe, weil die Plätze damals von der ZVS vergeben wurden und ich sonstwo hätte landen können, was meinen Eltern nicht gefallen hätte. Ich habe mein 3,0er-Abi als Grund vorgeschoben. Ja, vielleicht – wahrscheinlich – wäre ich gescheitert. Aber ich hätte es zumindest versuchen sollen. Das ist dann wohl auch die Antwort auf Frage 269.

276. Welchen guten Zweck förderst du?
Aktuell Arjan, der dieses Jahr am Tribühne-Triathlon teilnimmt und daraus eine Spendensammlung für Obdachlose in Norderstedt macht. Ich mache die Grafik. Mehr hoffentlich demnächst unter arjanloopt.de (die Webseite mache ich nicht, insofern weiß ich gerade nicht, wie da der Stand ist)

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?
In der Nachbarschaft steht eines, das dem zumindest äußerlich ziemlich nahe kommt, ich idealisiere mal: es ist aus roten Klinkern und hat ein Walmdach und zweifarbig lackierte Fensterrahmen und -läden. Sprossenfenster natürlich, in denen in der Adventszeit Herrnhuter Sterne hängen (die kleinen). Es liegt etwas erhöht am Ende einer wenig befahrenen Straße, hinter dem Haus fällt das Grundstück zu einem See hin ab. Es gibt einen Bootssteg, es ist ein etwas größerer See. Das Grundstück ist umgeben von einem Friesenwall, der mit Kartoffelrosen, Lavendel und Steinkraut bepflanzt ist. Am Vordach über der Haustür wuchert Blauregen. Im Vorgarten wachsen ein Feuerdorn und eine Magnolie, in ersterem haust ein Spatzenschwarm. Hinter dem Haus ist eine Terrasse mit Blick auf den See und einen kleinen Gemüsegarten sowie einem eingezäunten Bereich, der von drei Hennen und einem Hahn bewohnt wird. Die nächsten Nachbarn sind etwa hundert Meter entfernt. Das Haus selber hat im Erdgeschoss eine nicht übertrieben große Küche mit einer Durchreiche zur Essecke im Wohnzimmer, in dem es einen Kaminofen gibt. Außerdem ist im Erdgeschoss noch ein Bad mit Badewanne und ein Gäste-WC. Im ersten Stock gibt es zwei benachbarte Schlafzimmer und ein großzügiges, helles Arbeitszimmer. Das Dachgeschoss ist ausgebaut, an der Stirnwand ist eine Leinwand angebracht, die als Heimkino dient. Die Garage ist zur Fahrradwerkstatt ausgebaut, im Keller gibt es einen Vorratsraum und eine kleine Sauna. Durch einen separaten Ausgang kommt man von dort zu einer Dusche im Garten, und wenn man mag, ist da ja auch noch der See.

278. Machst du leicht Versprechungen?
Anderen nicht, aber wenn, halte ich sie.
Mir selbst nur allzu leicht, und ebenso leicht breche ich sie.

279. Wie weit gehst du für Geld?
Zu weit, wenn ich mir meine Konsumgewohnheiten anschaue. Wenn ich es nicht zahle, zahlt es jemand anderes (nicht zwangsläufig ein Mensch)

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Hm. Wenn es nicht zu meinem Nachteil ist, fällt es mir nicht als eigensinnig auf. Finde den Fehler.

Tausend Fragen – 241 bis 260

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?
Leider nein, ich suche noch.

242. Bist du nach etwas süchtig?
Nein.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?
Ich hab noch niemanden verloren.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?
Es war nicht alles schlecht.

245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?
Mal mehr, mal weniger. Aber die Richtung stimmt.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?
Wenn sie das Leben dauerhaft schlechter macht statt besser.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?
Ich mag sie. Und sie finanziert mir mein Leben. Das ist wichtig, aber wir wollen es mal nicht übertreiben.

248. Was würdest du gern gut beherrschen?
Meine Poi.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
Jein. Vielleicht macht es nicht glücklich, lenkt aber hinreichend vom Unglücklichsein ab.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?
Ja. Immer.

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
In keiner. Bei allem, was ich mache – laufen, Dart, Cheerdance, Yoga, gelegentlich schwimmen – gibt es noch viel Luft nach oben.

252. Heuchelst du häufig Interesse?
Nee, zum Glück muss ich das nicht, es ist genug echtes Interesse da.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?
Weiß nicht. Kann ich?

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Meinen Liebsten.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Ich hätte gern früher von meiner Hochbegabung erfahren.

256. Kannst du dich gut ablenken?
Leider viel zu gut…

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten.
In bequemer Kleidung, die dem Anlass angemessen ist.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Da gibt es nichts – mir kann grundsätzlich alles passieren.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Nö, eher nicht.

260. Wer nervt dich gelegentlich?
Jeder, ich selbst eingeschlossen.

Quelle: Flow-Magazin