Weekly Journal – Woche 9

Ich war furchtbar schlapp und habe fast gar nichts gemacht. Jedenfalls sieht das so aus, weil das, was ich gemacht habe, kein vorzeig- und fotografierbares Ergebnis hervorgebracht hat. Ich habe viel geschlafen, hätte pausenlos essen können, habe im Internet viele Artikel zu den Themen gelesen, die mich gerade beschäftigen, habe mir Gedanken gemacht. Das Coaching wirkt nach und wird es sicher noch weiterhin tun.

Stricken & Häkeln
Am Freitag war ich kurz der Meinung, an einem Socken-Mystery-Knitalong teilnehmen zu wollen, die Anleitung, die gestrickt wird, heißt Octopus’s Garden und es würde sogar Tentakeln geben, und mit Tentakeln kriegt man mich ja eigentlich immer. Nur brauche ich für stranded colorwork (wie sagt man das eigentlich auf deutsch? Jacquard?) auf dem Nadelspiel dann doch etwas mehr Aufmerksamkeit, als ich zu investieren bereit war, also habe ich den Anfang nach wenigen Reihen wieder aufgezogen.
Ansonsten habe ich nicht viel gestrickt, lediglich heute Nachmittag ein wenig an der Cria, unterhalten von den letzten Kapiteln meines Hörbuchs.

Spinnen
Der vierte Scandi-Blend-Kammzug und die vierte Staffel Game of Thrones. Mit letzterer bin ich schon fertig, der Kammzug dauert noch. Dieser scheint mir wieder etwas schlimmer verklebt zu sein als der dritte, aber inzwischen habe ich Übung. Ich habe kein Foto davon gemacht, weil es auch nicht anders aussieht als zum Beispiel in Woche 4. Stattdessen: ein Foto meines Spinnplatzes mit einem Voltilamm – eines, von sehr, sehr vielen Fotos, die ich im Pokémon Go gemacht habe, um ein Farbeagle anzulocken. Das ist ein anderes Pokémon, das sich gern in Fotos drängelt (in dieses nicht) und anschließend gefangen werden kann (ich habe inzwischen zwei)(Ja, ich weiß, dass das bescheuert ist).

Sport
Am Dienstag war ich laufen, ab Mittwoch stach das Knie. Und die Hüfte. Also Pause. Und auch kein Yoga, ob wohl das bestimmt gut gewesen wäre, aber ich konnte mich nicht aufraffen. Hüfte und Oberschenkel habe ich ein wenig mit der Faszienrolle bearbeitet, danach war zumindest das ganz fiese Stechen weg. Samstag einen Laufversuch gewagt, schön langsam, fest entschlossen, beim kleinsten Stechen umzudrehen. Ging aber gut. Ein Bekannter aus der Pokémon-Gruppe wunderte sich neulich, dass ich mit dem viermal geflickten Knie überhaupt am Laufen festhalte. Je nun. Wenn ich laufe, zwickt das Knie, wenn ich nicht laufe, zwickt die Seele. Seele ist schlimmer.

Buch, Bild & Ton
Die letzten 22 Hörbuchstunden habe ich mit NSA – Nationales Sicherheitsamt von Andreas Eschbach, gelesen von Laura Maire, verbracht, und mit der Frage, was gewesen wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer, Mobiltelefone und Social Media gegeben hätte – und deren totale Überwachung. Die Geschichte ist nicht überraschend, ziemlich finster und macht einen – also mich jedenfalls – schon nachdenklich. Zudem mag ich die Sprecherin sehr. Empfehlung (aber was das Hörbuch angeht: lieber erstmal reinhören, die Stimme und der Vortrag von Frau Maire treffen, wenn man sich die Rezensionen so durchliest, nicht jeden Geschmack).

Pläne für nächste Woche
Am Mittwoch beginnt die Fastenzeit, die werde ich auch für eine Blog- und Social Media-Pause nutzen. Hier geht es also erst nach Ostern weiter.

Weekly Journal – Woche 7

Ich stelle fest, dass Besuche in Facharzt-Zentren eine ähnliche Frustrationserwartung in mir auslösen wie Anrufe im Callcenter eines Dienstleisters mit etwas anderem als einem Standardproblem. Man wartet ewig, bis man dran ist, wird mit Allgemeinplätzchen abgespeist, und beim nächsten Anruf gerät man an einen anderen Mitarbeiter und erzählt seine ganze Geschichte noch einmal. Hört sich die gleichen Allgemeinplätzchen an, erkämpft sich neue, gegen die laufende Uhr … Den Orthopädenbesuch am Montag hätte ich mir komplett schenken können. Ich habe den Namen des Arztes, dessen Sprechstundenhilfe mich aufgerufen hat, nicht verstanden, ich habe nur verstanden, dass es nicht der war, bei dem ich einen Termin vereinbart hatte. Ich wurde in den zehn Minuten der Konsultation hauptsächlich belehrt: Nein, eine Kreuzbandplastik mache man nicht aus der Patellasehne, sondern aus einer Sehne an der Seite des Knies (der 5 cm lange mittige Schnitt unter meiner Kniescheibe ist dann wohl eine Schmucknarbe). Nein, die Matratze habe mit den Rückenschmerzen wohl kaum etwas zu tun. Wie kommen Sie auf den Hüftbeuger? Beugen Sie die Hüfte mal. Tut das weh? Nein? Dann ist es nicht der Hüftbeuger. (Verkürzt, ich sagte verkürzt! Meine Hüfte ist den größten Teil des Tages gebeugt. Aber was weiß ich schon, ich bin nur eine dumme Grafikerin) Und ehe ich „und dann ist da noch mein linkes Knie“ sagen konnte, wurde ich schon mit einem Rezept für Schmerztabletten und der Empfehlung, einmal pro Woche schwimmen zu gehen, aus der Tür geschoben. Wenigstens hatte ich keine lange Anfahrt und musste auch nicht stundenlang im Wartezimmer sitzen. Nur lange genug, um die Datenschutzerklärung zu überfliegen und zu unterschreiben, während am Empfangstresen die nächsten Patienten für alle Wartenden gut hörbar ihre Beschwerden schilderten und ihre Telefonnummern preisgaben.

Stricken & Häkeln
Die Cria ist um 13 Reihen gewachsen, das sind 4 cm. Das sehe ich aber auch nur, weil ich am Montag einen Maschenmarkierer in die aktuelle Reihe geklemmt hatte. Ich hatte sie am Dienstag mit zum Pokalspiel, obwohl sie für ein Unterwegs-Strickzeug zu groß ist, aber die Socken sind zu dunkel für schummrige Kneipenbeleuchtung. Die sind aber, unter anderem dank des virtuellen Stricktreffs mit Susanne, trotzdem so weit gediehen, wie ich mir vorgenommen hatte, soll heißen: der Schaft ist fertig.

Spinnen
Am Montag musste ich nicht nur die zweite Staffel Game of Thrones zurückgeben, ich konnte auch die dritte direkt abholen. Ich habe also nahtlos unterhalten an der Scandi Blend weiterspinnen können und habe vom dritten Kammzug noch 17 g übrig, vielleicht setze ich mich nachher nochmal ans Rad. Die möchte ich nächste Woche also auf jeden Fall fertig spinnen, vielleicht kann ich sogar schon anfangen zu verzwirnen.

Sport
Dienstag, Donnerstag und Samstag war ich laufen, das war gut. Die Knie hatten keine Einwände, dem Rücken hat es auch gut getan, jedenfalls bin ich am Donnerstag zum ersten Mal seit langem ohne Rückenschmerzen aufgewacht und das ist den Rest der Woche auch so geblieben. Und ich habe zum zweiten Mal das Cheerleading an den Nagel gehängt, diesmal endgültig. Ich finde es sehr schade, aber ganz doll wollen reicht halt manchmal nicht. Mein Leben ist schon so voll, ein so großes Projekt passt einfach nicht mehr hinein. Es sind ja nicht nur die viereinhalb Stunden Training pro Woche, ich muss auch unter der Woche zuhause üben und in der Saison sind dann Termine an den Wochenenden. Es ist Leistungssport. Es ist auch schön, mehr Zeit mit Jens verbringen zu können – wenn ich Montag und Mittwoch Training habe und er Dienstag und Donnerstag Dart, bleibt für einen gemütlichen Abend mit gemeinsam Kochen und Zeit füreinander nur der Freitag und das Wochenende. Apropos Dart, in der Dartmannschaft, die dienstags spielt, bin ich auch gemeldet, spiele aber selten, weil es mir meistens zu spät wird. Diese Woche war ich allerdings dabei, es war Pokal und wir sind raus ohne Applaus – ich habe nur ein Doppel gespielt und war da wenigstens nützlich und hab zwei Legs gecheckt. Verloren haben wir es dann 3:2. Ich bin nicht bis zum Ende geblieben und musste noch nicht einmal mit der Bahn nach Hause fahren, weil eine Teamkollegin mich nach Hause gefahren hat, trotzdem war es nach Mitternacht. Für dieses Schlafdefizit habe ich dann zwei Tage bezahlt.

Dies & Das
Es gibt wenige Hausarbeiten, die ich wirklich hasse, und für die meisten (Geschirr spülen, bügeln) habe ich schon Lösungen gefunden (Anschaffung einer Spülmaschine, Abschaffung bügelbedürftiger Kleidung). Die letzte verbleibende war das Staubsaugen. Staubsaugen macht mich wirklich aggressiv: erstmal das Geräusch, dann bleibt das blöde Teil ständig irgendwo hängen, obendrein stinkt es. Ich kriege direkt schlechte Laune, wenn ich nur daran denke. Anfang der Woche hat es mir gereicht, nach einer Dreiviertelstunde erbitterten Ringens mit dem Staubsauger bin ich eingeknickt und habe einen Saugroboter bestellt. Der dröhnt auch, wenn auch nur so laut wie ein Föhn, aber dabei muss ich ihm ja nicht zuhören. Ich gehe dann einfach weg. Ich habe ein preiswertes Modell genommen, ohne intelligente Navigation, das heißt, der kleine Kerl rennt ohne Plan einfach los und macht sauber, bis er irgendwo andotzt, dann dreht er um und eiert so 90 Minuten durch die Wohnung und sammelt halt ein, was er findet (wenigstens einer im Haushalt, der weiß, wo meine ganzen Maschenmarkierer sind). Am Ende des Akkus fährt er heim und lädt seinen Akku auf. Wenn er nicht unter dem Sofa hängenbleibt oder versucht, den Fuß der Stehlampe zu begatten. Er heißt Staubsi. Ich glaube, dass nur sehr wenige Saugroboter in Haushalten keinen Namen haben.

Pläne für nächste Woche
Das mit den neun Stunden Schlaf pro Nacht hat diese Woche nur mäßig funktioniert, wenn es mir gelungen ist, hat es mir allerdings sehr gut getan, das nehme ich mir also noch einmal vor. Ich arbeite von Montag bis Mittwoch in der Agentur und fahre am Freitag nach Bielefeld zur zweiten Coachingrunde, dazu muss ich noch ziemlich viel vorbereiten, was ich seit zwei Wochen vor mir herschiebe, weil es keine sonderlich angenehme Aufgabe ist. Im Homeoffice habe ich als größtes Projekt das Tagungsheft fürs Mensa-Jahrestreffen und ein wenig Kleinkram. Handarbeitsmäßig gilt wie letzte Woche: Cria weiter (bis zu den Tascheneingriffen), Lord Varys-Socken weiter (den ersten fertig) und die Scandi-Blend fertigspinnen.

Weekly Journal – Woche 6

Meine Arbeitswoche war anstrengender als sonst, in erster Linie wegen des lauten Großraumbüros. Das ist einfach nix für hochsensible Introvertierte. Allerdings ist es, verglichen mit den Arbeitsbedingungen bei meinem alten Arbeitgeber, noch immer recht gut auszuhalten. Von dort habe ich Geschichten gehört: offenbar hat die Geschäftsführung gewechselt und wurde der Belegschaft vorgestellt. Man hat unter viel „Tschakka!“ vor Rechtschreibfehlern strotzende PowerPoint-Folien an die Wand geworfen. Zudem will man noch dieses Jahr umziehen, Hafencity, Wilhelmsburg und die Innenstadt sind im Gespräch – das verlängert den Arbeitsweg für alle Kollegen, die wie ich aus dem Norden kommen, schätzungsweise um eine Stunde pro Strecke. Alter Schwede, bin ich froh, dass ich da raus bin.

Stricken & Häkeln
Ich hatte ein wenig mit dem Stricktreff im Wollgeschäft am Schmuggelstieg geliebäugelt. Ich war da noch nie, er findet regelmäßig am ersten Dienstag des Monats statt, ich wollte im Januar schon hin, da ist etwas dazwischen gekommen, und diese Woche passte es auch nicht, weil: meine Jungs hatten Pokal. Und das Spiel wurde sogar im Ersten übertragen. Die ersten 34 Minuten des Spiels habe ich noch gesponnen (endlich weiß ich, wofür das Loch oben in meinem Rad ist). Die restliche Zeit habe ich dann gestrickt, weil ich hingucken musste, das geht beim Spinnen nicht so gut. Es stand 1:1 am Ende der regulären Spielzeit und 3:3 am Ende der Verlängerung, weil Weserwunder nicht zwingend an der Weser stattfinden müssen, und dann hatten wir Glück, weil wir unseren Pavlenka haben, der die ersten beiden Elfmeter von Dortmund einfach mal gehalten hat. Dass Dortmund mit Ersatzkeeper auflaufen musste, war dann vielleicht auch nochmal hilfreich. Also Viertelfinale, yay! Und zwei Reihen mehr an der Cria dank Verlängerung. Wie viel daran insgesamt weitergegangen ist, kann ich nicht sagen. Schon ein Stückchen. Nächste Woche denke ich hoffentlich an den Maschenmarkierer, dann kann ich messen.

Unterwegs habe ich an den Lord Varys-Socken gestrickt, das Muster ist superleicht zu merken und gefällt mir gut, die Wolle mustert dezent, ich würde sie auch heute, neun Jahre später, noch kaufen. Sie ist allerdings recht dunkel – im gelblichen Licht im U-Bahn-Tunnel ist es anstrengend.

Spinnen
Es sind noch 32 g vom dritten Scandi-Blend-Kammzug übrig, ich habe diese Woche also 32 g versponnen. Ich habe die dritte Staffel Game of Thrones auch schon bestellt, mit der zweiten bin ich nämlich durch.

Ich hatte bei Hilltop Cloud einen Kammzug aus einer Fasermischung für Socken bestellt, der ist angekommen. Ich bin noch nicht sicher, wie ich ihn verspinne. Also dreifädig navajoverzwirnt, so viel ist klar. Ich wollte jetzt nicht allzu tief in die Wissenschaft des Sockengarnspinnens einsteigen (das aktuelle Ply Magazine widmet dem Thema eine ganze Ausgabe) und das robusteste Garn der Welt herstellen. Die Socken daraus werde ich nicht in Schuhen tragen, sondern auf dem Sofa, insofern müssen sie nicht so viel aushalten. Es geht mir mehr um die Farben und wie ich aus dem Garn zwei möglichst ähnliche Socken mache. Momentan gefällt mir die Idee am besten, den Kammzug längs zu teilen und auf zwei Spulen spinnen und zu verzwirnen. Beim Stricken würde ich dann alle vier Reihen das Knäul wechseln – sozusagen klassische Ringelsocken, wie ich sie früher oft gestrickt habe. Nur mit nicht ganz so viel Kontrast zwischen den Ringeln. Aber erstmal mache ich die Scandi-Blend fertig.

Sport
Das Training musste diese Woche der Arbeit wegen ausfallen. Eigentlich wollte ich das nicht mehr machen, ich wollte mein Leben nicht mehr um die Arbeit herum arrangieren. Je nun. „Eigentlich“. Ich lerne noch.

Am Donnerstag und Sonntag war ich laufen. Ich fange wieder ganz vorn an, 10K Trainer Woche 1 Tag 1 und 2. Es ist okay, weil es absehbar ist. In sechs Wochen laufe ich wieder meine 5 Kilometer. Die Knie haben nichts zu beanstanden, meine Rückenschmerzen sind besser, lange stehen geht jedoch noch immer nicht. Am Montag – morgen – ist der Termin beim Arzt. Ich habe noch einmal überlegt, seit wann ich die Probleme habe: Anfang 2018, in schwankender Intensität. Und was hat sich seitdem verändert? Ich habe einen neuen Sport und ein neues Bett. Es liegt wohl eher am neuen Bett als am Cheerleading. Ich habe also nicht lange gefackelt und eine neue Matratze bestellt, auf der darf ich jetzt 100 Tage probeschlafen. Sie heißt Bodyguard und ist der ewige Testsieger der Stiftung Warentest. Mal gucken, was mein Rücken dazu sagt.

Buch, Bild & Ton
Ich habe Blinkist für mich entdeckt. Das ist ein Dienst, der Sachbücher zusammenfasst und die Kernaussagen seinen Abonnenten in kurzen Texten beziehungsweise Audios von etwa 15 Minuten Länge zur Verfügung stellt. Ich hatte Werbung dafür gesehen und mir gedacht „naja …“, aber da die Macher des Psychcast ganz begeistert davon sind, hab ich mal einen Blick beziehungsweise ein Ohr riskiert und mir nach der 24-Stunden-Testphase ein Jahresabo geleistet. Die Qualität der Audios ist sehr gut, die Zusammenfassungen sind natürlich sehr kurz, aber als eine Art erweiterten Klappentext finde ich sie ausgesprochen nützlich. Ich lese auf die Blinks (so nennen sie die einzelnen Kernthesen) hin jetzt Ab ins Bett!: Eine traumhafte Reise in die Welt des Schlafes von Katharina Kunzmann (mit der kindle-App auf dem iPad beim Stricken), kann aber noch nicht so viel dazu sagen, weil ich noch ganz am Anfang bin. Es macht bisher einen sehr kurzweiligen Eindruck.

Meine zwei Seiten am Tag auf Papier-Routine funktioniert übrigens auch gut, ich komme langsam, aber stetig voran. Ich lese noch immer Kriegsenkel von Sabine Bode, das flüssig und lebendig geschrieben ist, mich aber oft innehalten und nachdenken lässt, weil mir viele Dinge aus den geschilderten Lebensgeschichten aus meinem Erleben vertraut sind. In dem Coaching, das ich mache, geht es auch darum herauszufinden, inwieweit meine Themen ihren Ursprung in „alten Geschichten“ haben. Ich weiß fast nichts über meine Vorfahren. Die Ahnenforschungsversuche meiner Jugend wurden bereits ganz zu Anfang von meinen Großmüttern mit verkniffenem Schweigen im Keim erstickt, und das passiert ja auch nicht ohne Grund. (Es gibt beim Deutschlandfunk eine Sendung zum Thema transgenerationale Traumata, in der die Autorin des Buches ebenfalls zu Wort kommt)

Pläne für nächste Woche
Montag und Mittwoch Training, Mittwoch bis Freitag beim Kunden, soweit so Standard. Dann ein Orthopädentermin am Montag, ein Pokalspiel am Dienstag (Dart, selber spielen), möglicherweise ein romantisches Abendessen am Donnerstag (St. Fleurop), eine Einladung zur Piratenfilmnacht am Samstag, ein virtueller Stricktreff am Sonntag. Dazu der Vorsatz, es – angeregt durch das Schlafbuch – mal mit neun Stunden Schlaf pro Nacht zu versuchen und spätestens zwischen zehn und halb elf ins Bett zu gehen (das wird mir am Dienstag direkt um die Ohren fliegen, denn mit einem Dartabend ist es so gar nicht kompatibel, da ist um 22:00 Uhr mit Glück die erste Hälfte vorbei und dann habe ich noch eine Stunde Heimweg zu bewältigen). Im Homeoffice geht es weiter mit dem Tagungsheft für das Mensa Jahrestreffen, an dem ich gerade sehr viel Freude habe. Und zwischendurch irgendwie stricken und spinnen. Und zweimal laufen. Auch noch. Ich sehe schon, ich werde aussortieren müssen.