lost Glove …

IMG_4824… and mitten. Ich habe letztes Jahr bereits angefangen, verlorene Handschuhe zu sammeln und ihnen eine Galerie gewidmet, die nach und nach wachsen wird. Erstaunlich, wo die Leute überall ihre Handschuhe verlieren oder vergessen. Und wie viele es sind. Und ich frage mich, wie viele der fürsorglich vor dem Plattgetretenwerden geretteten und auf Verteilerkästen oder Zaunpfählen in Sicherheit gebrachten Exemplare wirklich wieder zurück zu ihrem Besitzer finden.

Mehr Meisen!

Seit ein paar Wochen bin ich wieder regelmäßiger in Strickerkreisen unterwegs*, und zack! hab ich mich wieder mit dem Wollmeisenfieber angesteckt. Ich hab also am letzten Freitag den Shop belauert und vier Stränge erbeutet. Von links nach rechts: Ahoi, Limone, Saami (WD) und Silberdistel (WD) – alle Twin. Besonders über Saami aus dem Überraschungspaket hab ich mich gefreut, denn diese Färbung fand ich schon toll, als ich sie das erste Mal gesehen habe. Ich weiß noch nicht, was ich damit mache. Ich denke, irgendeine Art Tuch oder Schal wird’s werden, ich überlege in Richtung Chevron Scarf, Heidetuch, Revontuli (will ich mir das wirklich nochmal antun? Dieses Projekt wurde gegen Ende eine echte Hassliebe und war monatelang echt ribbelgefährdet) … den Blackcurrant Shawl oder Color Affection von Veera Välimäki (beides Ravelry-Links) finde ich schön, auch wenn ein Strang für die nicht reichen wird und im Falle von Color Affection auch ziemlicher Quatsch ist. Vielleicht schaue ich mich auch einfach mal bei Strickmich! um, Martina scheint den Meisen die Muster auf den Leib bzw. auf den Strang zu schreiben. Mit dem Hitchhiker liebäugle ich ja schon länger.

*Ich spiele in der Dart Sommerliga Hamburg. Die meine ich nun nicht mit Strickerkreisen, obwohl man mit den Darts prima heruntergefallene Maschen retten kann und sich die Pausen, wenn die anderen dran sind, gut zum Stricken eignen (solange das Projekt mindless genug ist). Und Projektvorschläge von anderen Teams bekomme ich auch („Ich hab Pullovergröße 54“). Sondern: ich spiele im Team DiB, was „Dart inner Bodega“ heißt. Unsere Heimspiele finden „inner Bodega“ statt, und diese Bodega ist in der Weidenallee exakt einen Knäulwurf von Naimas Laden entfernt. Weswegen ich mich also vor Heimspielen und Trainingsabenden erst im Café Mylys mit Quiche und Tee stärke und strickend die mentalen Wogen glattbügle, um mich dann satt, zufrieden und total zentriert an die Oche zu begeben. Nun. Bisher war mein „total zentriert“ meist weit, weit entfernt von den zu treffenden Feldern. Aber es wird besser. Gestern hab ich beim Auswärtsspiel mein erstes leg geholt. Und irgendwann gewinne ich auch mal ein Spiel. Ich werde berichten.