Ich habe an meinem ersten Spin-a-long teilgenommen, nämlich dem St. Patrick’s Spin-A-Long! von Uniquely Yours.
Es gab zwanzig Plätze, jeder Teilnehmerin wurde das gleiche Material zugeschickt, das auf beliebige Weise verarbeitet werden durfte. Es gibt dazu eine Gruppe auf Ravelry, in deren Forum die Ergebnisse in Wort und Bild gepostet werden können, und alle, die innerhalb der Deadline ihre Ergebnisse präsentieren, nehmen an einer Verlosung teil. Die Deadline ist der St. Patrick’s Day, also morgen, und das Material ist konsequenterweise größtensteils grün.
Das hat wirklich Spaß gemacht. Einerseits hab ich viel gelernt – ich bin ja noch Spinn-Anfängerin -, andererseits ist es spannend zu sehen, wie andere das Material verarbeiten. Und wie unterschiedlich die Ergebnisse sind!
Hier sind meine:
I joined my first Spin-a-long. It was the St. Patrick’s Spin-A-Long! of Uniquely Yours.
We were twenty participants, everyone of us got the same material – a batt and a roving – we could spin in any way we liked to. There’s a group on Ravelry where the finished objects – yarns and what we made from it – can be posted. And everyone who shows something within the deadline – St. Patrick’s Day, which is why green is the dominant color – has his name put in the hat for a prize. It was really fun to see what everyone did with the fiber, the finished yarns look all very different.
Here’s what I did:
Das Kardenband – bestehend aus Superwash-Wolle, Tencel, Bambus, Nylon und anderem – war recht tricky in der Verarbeitung, ich hab es relativ dick ausgesponnen und auch so gelassen. Ich hatte überlegt, es mit Nähgarn, auf das ich vorher Perlen gefädelt hätte, zu verzwirnen, hab dann aber drauf verzichtet. Nächstes Mal vielleicht.
The batt contained superwash wool, tencel, bamboo and nylon and was pretty tricky to wirk with for a beginning spinner. I spun it rather thick and left it single. I thought about plying it with a beaded sewing thread, but in the end I left it as it was, I’ll do that another time.
Beim Spinnen habe ich “Turandoht” von Jörn-Uwe Wulf gehört, weswegen ich es dann auch gleich so genannt habe – es hat irgendwie einen orientalischen Einschlag, finde ich. Ich hab es zu einem Halswärmer verarbeitet, und vielleicht sticke ich da noch ein paar Perlen und Pailetten drauf – in Anlehnung an den Sternenhimmel in Turandohts Schloss. Ich hatte erst an Armstulpen gedacht, aber die würde ich wahrscheinlich nicht tragen.
I listened to and audiobook with oriental tales while spinning it, therefor I named the yarn Turandoht which is the name of the princess the tale is about. I knit it into a neckwarmer, and maybe I’ll add a few beads to it to make it look even more exotic. I thought about making wristwarmes first, but I don’t wear wristwarmers.
Der Kammzug war einfacher zu verarbeiten. Es ist mir gelungen, ihn ziemlich dünn und auch recht gleichmäßig auszuspinnen, und ich hab ihn dann Navajo-verzwirnt. Das ging ziemlich gut, der Faden ist mir nur zweimal gerissen. Wie viele Meter das geworden sind, weiß ich gar nicht, was ich damit machen will, auch noch nicht. Es scheint mir ja prädestiniert für Werder Bremen-Devotionalien. Wir werden sehen.
The roving was much easier to work with, I managed to spin it very thin and even and navajo plied it, which went surprisingly well. I don’t know how many yards I got, and I haven’t decided what to knit from it yet. It’s exactly the colors of my favorite soccer team, so maybe I’m gonna make some fan accessories.